Freitag, 25. Juni 2021
26.08.2014 18:02
Gesundheit

Grenzwert für Acrylamid verlangt

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Von: lid

Die Allianz der Konsumentenorganisationen fordert einen Grenzwert für das gesundheitsschädigende Acrylamid, das immer noch in hohen Dosen in Schweizer Lebensmitteln enthalten ist.

Acrylamid entsteht vor allem in stärkehaltigen, stark erhitzten Lebensmitteln, wie Pommes frites, Rösti oder Chips und kann durch korrekte Zubereitung reduziert werden, wie die Stiftung für Konsumentenschutz in einer Medienmitteilung schreibt. 2002 wurde der Stoff Acrylamid als krebserregend identifiziert.

Die Fédération romande de consommateur (FRC) testete Schweizer Produkte auf dem Markt und in der Gastronomie auf ihre Acrylamid-Gehalte und stellte unter anderem fest, dass zu Hause zubereitete Fertig-Pommes tiefere Acrylamid-Werte aufweisen. Die Pommes von Burger King und McDonald’s enthalten hingegen zehn Mal mehr Acrylamid als jene vom Migros Restaurant.

Für die anstehende Totalrevision der Lebensmittel-Verordnung fordert die Allianz der Konsumentenschutzorganisationen vom Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) deshalb einen Grenzwert für Acrylamid und bessere Informationen auf den Verpackungen, die angeben, wie der Acrylamid-Wert durch korrekte Zubereitung reduziert werden kann. Ausserdem wird eine verbesserte Aufklärungsarbeit und Ausbildung in der Gastronomie sowie aktuelle und an die Zielgruppen angepasste Informationen verlangt.

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