27.12.2013 11:46
Quelle: schweizerbauer.ch - blu/lid
Milchmarkt
Im Oktober wurde mehr Milch gemolken als im Vorjahr
Im Oktober 2013 nahm die Milchproduktion im Vergleich zum Vorjahresmonat zu. Die kumulierte Milchproduktion 2013 ist aber im Vergleich zu 2012 immer noch 2,1 Prozent tiefer. Der Milchkuhbestand liegt unter dem Vorjahreswert.

Die Produktion lag im Oktober mit 290'997 Tonnen (inkl. Zonenmilch) um 3,9 Prozent über dem Vorjahreswert, wie der aktuelle Marktlagebericht der Schweizer Milchproduzenten zeigt.

Auch weniger Biomilch eingeliefert

Damit lagen die Monatsmengen seit Juli stets über dem Vorjahr, während sie im ersten Halbjahr immer unter dem Vorjahreswert gelegen waren. Per Ende Oktober lag die kumulierte Jahresproduktion noch um 62'842 Tonnen oder 2,1 Prozent unter der Vorjahresmenge. Gegenüber 2011 wurde in diesem Jahr bis im Oktober 39‘829 Tonnen oder 1,4 Prozent weniger Milch eingeliefert.

Gemäss dem Bericht wurde von Januar bis Oktober 2013 insgesamt 177‘472 Tonnen Biomilch gemolken. Das sind 6‘755 Tonnen oder 3,7 Prozent weniger als in der Vorjahresperiode. Davon wurden 154‘812 Tonnen (gegenüber 2012: -1‘163 t oder -0,7 %) zu Biomilchprodukten verarbeitet.

Milchkuhbestand unter Vorjahreswert

Im November 2013 kam der Milchkuhbestand (579‘205) unter dem Vorjahresniveau (-13‘050 oder -2.2%) zu liegen. Nach Alterskategorien zeigt sich ein unveränderter Trend: Die Kategorien 2-3 sowie 3-4 Jahre liegen um 9 respektive 5.7 Prozent unter den Vorjahreszahlen, die älteren Kategorien übertreffen hingegen (+0.1 bis +4.4%) das Vorjahresniveau. Der Abstand zum Vorjahr habe sich damit noch etwas vergrössert, heisst es im Bericht. Für das aktuelle Milchangebot sei zudem zentral, dass sehr junge Kälber sofort abgestossen würden, betonen die Autoren.

Der Geburtenüberschuss ist im November 2013 weiter gesunken. Dieser liegt nun knapp im negativen Bereich (-1 Tiere/Tag). Im November 2013 wurden dieselbe Anzahl Kälber geboren wie im Vorjahresmonat. Die kumulierten Kälbergeburten (12 Monate) liegen 1,7 Prozent (-12‘200 Tiere) unter dem Wert der Vorjahresperiode.

SCHWEIZER BAUER
BEKANNTSCHAFTEN
DER SCHWEIZER BAUER AUF YOUTUBE