Freitag, 4. Dezember 2020
23.04.2018 15:02
Schweiz

Junge optimistisch, Alte bedrückt

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Von: sda

Junge Menschen in der Schweiz sehen sich auf dem ansteigenden, alte auf dem absteigenden Ast, was ihre finanzielle Lage betrifft. Mehrheitlich äussern sich Schweizerinnen und Schweizer zuversichtlich über ihren Lebensstandard.

Die folgenden sechs Schweizer Finanztypen: Aufsteiger, Absteiger, im Tränental, auf dem Zenit, Gewinner und Kontinuierliche hat der Versicherungskonzern Swiss Life in einer am Montag veröffentlichten Online-Umfrage im vergangenen Jahr bei 1229 Personen in der Schweiz eruiert.

Am häufigsten kam dabei mit 25 Prozent der Aufsteiger vor. Als ausgeprägte Zukunftsoptimisten glauben mehr als zwei Drittel dieser Aufsteiger, dass sich ihr Lebensstandard in zehn Jahren markant verbessern wird. Am anderen Ende der Zuversichtsskala stehen die Absteiger. 12 Prozent der Bevölkerung gehören laut Umfrage dieser Gruppe an. Drei Viertel davon denken, dass sich ihr Lebensstandard in den nächsten zehn Jahren deutlich verschlechtern wird.

Erwartungsgemäss gilt, je älter die Befragten sind, desto mehr sehen sie sich als Absteiger. Markant steigt die Zahl der Absteiger ab 60 Jahren an. Während bei den 18- bis 29-Jährigen sich 43 Prozent als Aufsteiger sehen, sind es bei den über 60-Jährigen nur noch 8 Prozent. Auch regionale Unterschiede wurden festgestellt: Während sich Tessiner überproportional oft finanziell abgehängt fühlen, sehen sich Romands häufiger fremdbestimmt als der Rest der Schweiz. Am häufigsten auf ihre Pensionierung freuen sich Deutschschweizer.

Der Finanztyp «im Tränental», der sich aktuell auf seinem finanziellen Tiefpunkt einschätzt, kommt im Tessin mit 25 Prozent am häufigsten vor. In der Deutschschweiz sind es 18 Prozent und in der Romandie 22 Prozent. Knapp jeder dritte Romand glaubt, dass er wenig Einfluss auf sein Leben und seine Zukunft hat. In der Deutschschweiz vertreten dieses Meinung 20 Prozent und im Tessin knapp 25 Prozent der Befragten.

Jeder fünfte Deutschschweizer freut sich darauf, älter zu werden. Bei den Romands und den Tessinern sind es hingegen nicht einmal jeder Zehnte.

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