Donnerstag, 27. Januar 2022
07.09.2015 10:20
Futtermittel

Mais: Importerleichterungen zu Futterzwecken

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Die Sommerdürre wirkt immer noch nach. Die Futtererträge dürften tief ausfallen. Das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) erleichtert Betroffenen die Futtermittelbeschaffung mit einer ausserordentlichen Reduktion des Grenzschutzes. Bis Ende Oktober werden die Abgaben auf Mais zu Futterzwecken um 2 Fr./100 kg reduziert.

Der Mais litt in diesem Jahr unter den Witterung. Die Trockenheit und die hohen Temperaturen in verschiedenen Regionen haben sich negativ auf die zu erwartenden Erträge von Mais ausgewirkt. Trotz Niederschlag in den vergangenen Wochen konnten sich die Kulturen nicht mehr vollständig erholen. Es muss mit Ertragsausfällen bei der Silomaisernte gerechnet werden.

Aus diesem Grund beantragte der Schweizer Bauernverbandes (SBV) das WBF die Grenzabgaben (Zoll und Garantiefondsbeitrag) für Mais zu Futterzwecken vorübergehen zu reduzieren. Diesem Antrag wurde stattgegeben. Die Abgaben für Mais zu Futterzwecken, frisch oder siliert, mit einem Trockensubstanzgehalt bis maximal 60 Prozent, wird vom 15. September bis 31. Oktober 2015 vorübergehend auf Fr. 2.-/100 kg (brutto) reduziert (Zolltarifnummer 2308.0050). Betroffenen Tierhaltungsbetrieben wird so ermöglicht, Silomais zu beschaffen und angemessene Reserven für die Winterfütterung anzulegen, schreibt das WBF.

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