12.04.2017 17:31
Quelle: schweizerbauer.ch - blu
Milchmarkt
Milchproduktion erneut tiefer
Die Milcheinlieferungen im Februar sind im Vergleich zum Vorjahresmonat um 7.7 Prozent oder 22'312 Tonnen gesunken. Für März zeigen die Prognosen auf eine minim höhere Produktion hin. Es dürfte sich aber um keine Trendwende handeln.

Die Schweizer Milchbauern haben die Produktion weiter gedrosselt. Die tiefen Milchpreise und die unterdurchschnittliche Futterqualität haben zum Rückgang beigetragen. Seit Mai 2016 liegen die Milcheinlieferungen jeweils unter dem Wert des Vorjahres.

Im Februar 2017 wurden insgesamt 267'147 Tonnen eingeliefert, das sind 22'312 Tonnen oder 7.7 Prozent weniger als 2016. Dies geht aus der jüngsten Monatsstatistik der Treuhand TSM hervor. Zu beachten ist aber, dass der Februar 2016 aufgrund eines Schaltjahres 29 statt 28 Tage zählte. Im Vergleich zum Februar 2015 ist die Produktion im Februar 2017 um 1.9 Prozent oder 5202 Tonnen weniger stark gesunken.

Für März wird mit einer Produktion in der Höhe des Vorjahres gerechnet. Dbmilch.ch rechnet mit einer minimen Zunahme von 0.1 Prozent. Es dürfte sich dabei aber nicht um eine Trendwende handeln. Denn für April zeigt der Produktionstrend der Branchenorganisation Butter (BO Butter) auf eine abnehmende Tendenz hin.

Knapp 40 Prozent der Milch (106'710 Tonnen) wurde im Februar zu Käse verarbeitet. Die Menge liegt auf der Höhe des Vorjahres. 16.6 Prozent (44'374 Tonnen) der Milch wurde verbuttert. Im Vorjahresmonat waren es knapp 18 Prozent mehr. 11.8 Prozent der Einlieferungen wurden zu Konsummilch verarbeitet, aus 10.5 Prozent der Menge wurden Dauermilchwaren hergestellt.

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