20.07.2015 18:05
Quelle: schweizerbauer.ch - blu
Milchmarkt
Milchproduktion sinkt im Mai um 1,2%
Die Milchproduktion hat sich auch im Mai im Vergleich zum Vorjahresmonat reduziert. Die Einlieferungen sind um 1,2 Prozent oder 3‘900 Tonnen gesunken. Bei der Verwertung der Milch gab es ein deutliches Minus bei den Dauermilchwaren.

Die Milcheinlieferungen sinken weiter. Im Monat Mai sind die Milcheinlieferungen um 3887 Tonnen auf insgesamt 321'921 Tonnen gesunken, heisst es in der jüngsten Milchstatistik der TSM. Das entspricht einem Rückgang von 1,2 Prozent. Im Vergleich zum Mai 2013 wurde aber im Mai 2015 2,2 Prozent oder 7‘191 Tonnen Milch mehr produziert.

Auch im Juni und Juli dürften Einlieferungen sinken

Die kumulierte Milchproduktion in den ersten fünf Monaten dieses Jahres liegt um 1,9 Prozent oder 29‘069 Tonnen tiefer. Bis Ende Mai 2015 wurden gemäss TSM 1‘518‘956 Tonnen Milch produziert. In der Vorjahresperiode waren es 1‘548‘025 Tonnen. Die ersten Prognosen für Juni 2015 deuten auf ein weiteres Minus hin. Dies fällt aber mit -0,7 Prozent deutlich tiefer aus als in den Vormonaten. Für Juli wird ebenfalls mit abnehmenden Einlieferungen gerechnet.

Tiefere Butter-, Konsummilch- und Dauermilchproduktion

Bei der Milchverwertung (nach Milchäquivalent) im Mai 2015 ist vor allem der deutliche Rückgang bei den Dauermilchwaren auffällig. Die Produktion lag bei 36‘158 Tonnen. Dass sind 7‘510 Tonnen oder 17,2 Prozent weniger als im Mai 2014. Auch die Butterproduktion war im Mai rückläufig. Diese reduzierte sich um 4,9 Prozent (2‘756 t) auf 53‘439 Tonnen. Zugenommen hat im Mai die Herstellung von Quark (+31,4% oder 685 Tonnen) auf 2‘867 Tonnen und das Segment „andere Verwertung“ mit einem Plus von 52 Prozent (7‘434 Tonnen) auf 21‘788 Tonnen.

Werden die ersten fünf Monate des Jahres 2015 betrachtet, fällt vor allem das Minus bei „übrige Frischmilchprodukte (inkl. Speiseeis)“ von 9 Prozent (4‘276 t), bei den Dauermilchwaren (-5,7% oder 10‘363t), der Konsummilch (-3,1% oder 5‘263t) sowie bei der Butter (-3,4% oder 9‘594t) im Vergleich zur Vorjahresperiode ins Gewicht. Eine zunehmende Verwertung in den ersten fünf Monaten wurde beim Konsumrahm (+6‘793t oder 5,8%), beim Segment „andere Verwertung“ (+5‘619t oder 7,2%) sowie beim Quark (+3‘021t oder 29,3%) beobachtet.

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