17.07.2017 17:16
Quelle: schweizerbauer.ch - blu
Milchmarkt
Milchproduktion weiter rückläufig
Im Mai sind die Milcheinlieferungen im Vergleich zum Vorjahresmonat erneut gesunken. Das Minus beträgt 0.5 Prozent oder 1657 Tonnen. Für Juni zeigen die Prognosen auf eine höhere Prognose hin.

Die Milchproduktion in der Schweiz ist weiter sinkend. Seit Mai 2016 liegen die Milcheinlieferungen jeweils unter dem Wert des Vorjahres.

Auch im Mai 2017 hat sich an diesem Trend nichts verändert. Es wurden 316'613 Tonnen Milch produziert, das sind 0.5 Prozent oder 1657 Tonnen weniger als im Mai 2016. Dies geht aus der jüngsten Monatsstatistik der Treuhand TSM hervor. Im Vergleich zum Mai 2015 beträgt das Minus 1.7 Prozent oder 5308 Tonnen und fällt damit höher aus.

Die kumulierte Produktion der ersten fünf Monate liegt um 3.2 Prozent oder 49'389 Tonnen unter dem Vorjahreswert. Im Vergleich zu 2015 beträgt das Minus 6.2 Prozent.

Im Juni gehen die Prognosen von steigenden Einlieferungen aus. Dbmilch.ch rechnet mit einer doch deutlichen Zunahme von 1.4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Für Juli zeigt der Produktionstrend der Branchenorganisation Butter (BO Butter) auf eine gleichbleibende Produktion hin.

Während die Käseproduktion von Januar bis Mai 2017 ein Wachstum von 2,1 Prozent verzeichnet, sanken die Exporte im gleichen Zeitraum um 0,9 Prozent. Emmentaler AOP büsste 12 Prozent ein, auch Gruyère AOP (-2,9%) und Appenzeller (-3,8%) verzeichnen ein Minus. Die Käseimporte stiegen in den ersten fünf Monaten um 5 Prozent.

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