12.04.2019 13:20
Quelle: schweizerbauer.ch - blu
Zürich
«Natürli» hat neue Chefin auf Zeit
Pro Zürcher Berggebiet (PZB) hat eine neue Geschäftsführerin ad interim. Daniela Waser wurde von Delegierten gewählt. Sie folgt auf Jean-Luc Ferrazzini, der die Organisation nach wenigen Wochen wieder verlassen musste.

Am Donnerstag haben die Delegierten die langjährige Projektleiterin Daniela Waser zur Geschäftsführerin ad interim gewählt. Gemäss Mitteilung ist die 28-Jährige seit 2014 Projektleiterin bei Pro Zürcher Berggebiet. Seit zwei Jahren ist sie zusätzlich als Stellvertreterin der Geschäftsführung tätig.

«Als langjährige Projektleiterin verfügt Daniela Waser über die nötigen fachlichen Qualifikationen und ist mit der Organisation vertraut. Damit ist die Kontinuität im Betrieb und gleichzeitig die Umsetzung der anstehenden Projekte sichergestellt», sagt PZB-Präsident Ernst Kocher. Bis spätestens zum Ende des ersten Quartals 2020 will Pro Zürcher Berggebiet eine definitive Lösung für die Geschäftsführung präsentieren. Bevor die Spitze neu besetzt wird, sollen die organisatorischen Strukturen überprüft werden.

Waser folgt auf Jean-Luc Ferrazzini. Dieser trat erst am 1. Januar 2019 die Nachfolge von Michael Dubach an, welcher den PZB Ende September 2018 nach acht Jahren verliess. Grund für die Trennung waren unterschiedliche Auffassungen über die künftige Ausrichtung der Organisation.

Die Trennung verlief nicht ohne Nebengeräusche. Ferrazzini wurde während eines Interviews mit der Zeitung «Landbote» die Trennung übermittelt. Die PZB hat sich wenig später beim ehemaligen Geschäftsführer für die «unsensible Kommunikation» entschuldigt. 

Pro Zürcher Berggebiet ist die Organisation hinter dem Regionalmanagement «natürli Zürioberland». Hier werden u.a. die Neue Regionalpolitik (NRP) im Auftrag des Kantons Zürich sowie die Standortförderungsaufträge (Wirtschaft/Tourismus/Kultur/Gesellschaft) der Region Zürcher Oberland (RZO) ausgeführt. Zudem führt PZB die Ge-schäftsstelle von Zürioberland Tourismus. 

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