1.06.2019 12:05
Quelle: schweizerbauer.ch - ats
Swiss Tavolata
«Ohne grössere Investitionen etwas aufbauen»
Regina Moser ist eine der beiden Co-Präsidentinnen von Swiss Tavolata. Für sie ist Swiss Tavolata Garant für spannende, einmalige Erlebnisse und eine Möglichkeit, Basiskommunikation für die Landwirtschaft zu betreiben.

«Schweizer Bauer»: Seit wann sind Sie als Gastgeberin bei Swiss Tavolata tätig?
Regina Moser: Seit Dezember 2015.

Wieso kochen Sie für Gäste?
Wenn ich für Gäste koche, muss ich mir so richtig Zeit nehmen zum Kochen – das ist toll. Ich koche sehr gerne mit unseren hofeigenen Produkten und denke mir Gerichte aus. Dies kann ich bei Swiss Tavolata optimal mit meiner Kontaktfreudigkeit kombinieren. 

Wie kam es dazu, dass Sie Co-Präsidentin von Swiss Tavolata wurden?
Ich habe im ehemaligen Verein in einer Arbeitsgruppe mitgearbeitet, welche nach Lösungsansätzen für eine Zukunft von Swiss Tavolata gesucht hat. Schlussendlich hat sich aus der Arbeitsgruppe und aus den «vereinsältesten Gastgeberinnen» eine Kerngruppe von Frauen gebildet, welche dem heutigen Vorstand entspricht. Wir fanden, eine Co-Präsidiums-Lösung passe gut uns, so können beide Co-Präsidentinnen ihre Stärken einbringen. 

Was sind Ihre Ziele als Co-Präsidentin?
Den neuen Verein Swiss Tavolata so zu führen und weiterzuentwickeln, dass wir mit den aktuell 30 Gastgeberinnen und einer schlanken Geschäftsstelle gut funktionieren können. Das Ziel ist  ein langsames, gesundes Wachstum. 

Zur Person

Ausbildung: Bachelor of Science in Agronomie, Vertiefung Agrarwirtschaft, Bäuerin.
Familie: verheiratet mit Jürg,  zwei Kinder Linus (6), Lionel (3).
Betrieb: Bio-Betrieb mit Ackerbau, Freiland-Pouletmast, Teekräuter, Gemüse, Direktvermarktung.
Hobbys: Querflöte spielen in der Stadtmusik Burgdorf, Lesen, Kinderkleider nähen. 

Welches sind momentan Ihre grössten Herausforderungen als Co-Präsidentin?
Für den Verein sind im ersten Vereinsjahr die Einarbeitungsphase des neuen Geschäftsmodells und die Nachfinanzierung der Übernahme die grössten Herausforderungen. Persönlich ist es der zeitliche Aspekt. Ich bin froh, haben wir eine Geschäftsstelle mit einer guten Erreichbarkeit, und natürlich hilft auch unser Co-Präsidium die zeitlichen Ansprüche zu dämpfen. 

Wieso braucht es Swiss Tavolata?
Swiss Tavolata bietet Gästen einen Einblick in das Leben auf dem Land – oft auch in die Landwirtschaft. Es ist für mich eine Möglichkeit, Basiskommunikation für die Landwirtschaft zu betreiben. Für die Gastgeberinnen ist es eine Möglichkeit, ohne grössere Investitionen einen eigenen Betriebszweig, einen Nebenverdienst bei sich zu Hause aufbauen zu können. 

Was ist Ihr Lieblingsgericht?
Älplermagronen mit Apfelmus.

Beenden Sie die Sätze

Landwirtschaft ist... so vielfältig wie die Natur.
Landfrauen sind... das Getriebeöl der ländlichen Bevölkerung.
Swiss Tavolata ist... Garant für spannende einmalige Erlebnisse für Gastgeberin und Gäste. 

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