25.05.2013 08:17
Quelle: schweizerbauer.ch - sda
Ständerat
Photovoltaik-Kleinkraftwerke bis 30 Kilowatt sollen Einmalvergütung erhalten
Die ständerätliche Energiekommission (UREK) will kleine Photovoltaik-Kraftwerke mit weniger als 30 Kilowatt Leistung mit einer Einmalvergütung unterstützen, um die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) zu entlasten. Der Nationalrat sah vor, die Grenze bei 10 Kilowatt zu ziehen.

Vom höheren Grenzwert erhofft sich die Kommission eine höhere Effizienz des KEV-Systems, wie die Parlamentsdienste am Freitag mitteilten. Mit 30 Kilowatt Leistung kann sichergestellt werden, dass Photovoltaik-Anlagen auf Einfamilienhäusern von der einmaligen Investitionshilfe profitieren könnten. 

Die UREK beantragt dem Ständerat, diesen neuen Grenzwert im indirekten Gegenentwurf zur Cleantech-Initiative einzuarbeiten. An der bereits beschlossenen Zustimmung zu diesem hält sie fest. Auf der Warteliste für KEV-Unterstützungen stehen über 21'000 Projekte, für die das zur Verfügung stehende Geld nicht ausreicht. In einem Kompromiss schlug der Nationalrat vor, die Abgabe zu Gunsten der KEV von 0,45 auf bis zu 1,5 Rappen zu erhöhen, weitere Grossverbraucher aber davon zu befreien. 

Teil des Kompromisses war auch die einmalige Vergütung für Photovoltaik-Kleinkraftwerke mit weniger als 10 Kilowatt Leistung. Sie sollen mit bis zu 30 Prozent der Investitionskosten unterstützt werden können, womit die Warteliste erheblich abgebaut werden könnte. Der Gegenentwurf soll die SP dazu bewegen, die Cleantech-Initiative zurückzuziehen.

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