31.12.2013 12:24
Quelle: schweizerbauer.ch - AgE
Precision Farming
Precision Farming: John Deere und BASF schliessen Partnerschaft
Das Landtechnikunternehmen John Deere und der Chemiekonzern BASF haben eine Partnerschaft zur Entwicklung von Lösungen für nachhaltige Ertragssteigerungen in der Landwirtschaft geschlossen.

Wie die Unternehmen Mitte Dezember in einer gemeinsamen Pressemitteilung bekanntgaben, soll eine Serie integrierter Lösungen für die Präzisions-landwirtschaft und die Betriebsführung entwickelt werden, um Landwirten effizientere Betriebsabläufe zu ermöglichen.

Landwirte bei Interpretation der Daten helfen

Diese Tools würden in Zusammenarbeit mit Landwirten entwickelt und böten neben verbesserten Dienstleistungen für die Bestandsüberwachung auch massgeschneiderte agronomische Beratung, erläuterten beide Unternehmen. Auf diese Weise könnten Landwirte gewonnene Daten effizient in Entscheidungen über ihre Betriebsführung einfliessen lassen.

Der Leiter des BASF-Unternehmensbereichs Crop Protection, Markus Heldt, wies darauf hin, dass BASF und John Deere über langjährige Erfahrungen im Management landwirtschaftlicher Daten verfügten. Der echte Mehrwert bestehe darin, Landwirte bei der Interpretation dieser Daten zu unterstützen, damit sie genauere und effizientere Entscheidungen hinsichtlich ihrer Kulturen und Betriebsabläufe treffen könnten. Im Rahmen der Vereinbarung werde BASF eine neue Dienstleistung für die Bestandsüberwachung sowie Unterstützung bei agronomischen Entscheidungen anbieten, teilte Heldt mit.

Erste Tools Ende 2014

Im Gegenzug werde JohnDeere eine neue Anwendung für Spritzausrüstungen und die Integration der im Feld gesammelten Daten über die Plattform „MyJohnDeere.com“ bereitstellen. Damit werde Landwirten eine bessere Führung des eigenen landwirtschaftlichen Betriebes ermöglicht.

Der Vizepräsident Sales & Marketing Region 2 bei John Deere, Christoph Wigger, hob hervor, statt bereits vorhandene Tools miteinander zu kombinieren, würden sich die Bemühungen auf die Entwicklung innovativer Lösungen konzentrieren, mit denen die Anforderungen der Landwirte über die gesamte Wertschöpfungskette der landwirtschaftlichen Produktion hinweg intuitiv erfüllt werden könnten.

Die Unternehmen beabsichtigten, die ersten gemeinsamen Tools bis Ende 2014 auf den wichtigsten Märkten für die Landwirtschaft einzuführen. Weitere Märkte sollen folgen.

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