21.04.2015 08:35
Quelle: schweizerbauer.ch - blu/lid
Kommunikation
Radioreporter werden Bauern
Sechs Radioreporterinnen und –reporter tauschen ihre Arbeitskleidung gegen das Bauernhemd und berichten über ihre Erlebnisse und Eindrücke. Dies im Rahmen der Jahresaktion "Hämlituusch" der Basiskommunikation "Gut, gibt's die Schweizer Bauern". Damit sollen Barrieren abgebaut werden.

Über drei Viertel der hiesigen Bevölkerung leben heute in Städten oder Agglomerationen. Zur Landwirtschaft, der Arbeit der Bauernfamilien und der einheimischen Lebensmittelproduktion haben sie deshalb oft keinen Bezug mehr. "Das führt zur Entfremdung zwischen Stadt und Land sowie manchmal auch zu klischeehaften Vorstellungen", schreibt der Schweizer Bauernverband in einem Communiqué.

Radioreporter aus verschiedenen Teilen der Schweiz sollen mithelfen, Barrieren abzubauen. Die Jahresaktion "Hämlituusch" startet diese Woche mit Radio 24-Moderator Simon Balissat ("Simple Simon ufem Buurehof"). Er wird während fünf Tagen auf dem Bauernhof Wiesengrund in Oberglatt mitarbeiten und im Radio sowie online darüber berichten. Bis Anfang Juni werden auch Reporterinnen und Reporter von Radio Argovia bei Familie Käser in Oberflachs, Radio Basilisk bei Familie Degen in Pratteln, Radio Pilatus bei Familie Unternäher in Cham, Radio Bern 1 bei Familie Gerber in Detligen sowie Radio One FM bei Familie Etienne in La Chaux das Hemd tauschen.

Wer selbst hinter die Kulissen der Bauern schauen will, findet entsprechende Angebote unter www.landwirtschaft.ch . Für jene, die dort das passende nicht finden, organisiere der SBV auch individuelle "Hämlituusch"-Möglichkeiten in einer Region nach Wahl, heisst es in der Medienmitteilung.

Hämlituusch ist eine Jahresaktion im Rahmen der Basiskommunikation von "Gut, gibt’s die Schweizer Bauern." des SBV in Zusammenarbeit mit den beiden Informationsagenturen Landwirtschaftlicher Informationsdienst LID und Agence d’information agricole Agir. Sie will der Öffentlichkeit die vielfältigen Leistungen der einheimischen Landwirtschaft in Erinnerung rufen und die Beziehung zwischen Stadt und Land pflegen.

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