25.01.2016 14:37
Quelle: schweizerbauer.ch - blu
Kommunikation
Schwein und Schaf sind neue Botschafter
Kuh Sonja, Geissbock Konrad, Hofhund Max und die Hofkatze erhalten Unterstützung. Ab sofort werden auch ein Schaf und ein Schwein als Botschafter für die Schweizer Bauern auftreten. Mit der Kampagne sollen vor allem ein junges, urbanes Publikum angesprochen werden. Was halten Sie von der neuen Kampagne, liebe Leserinnen und Leser? Diskutieren Sie mit und stimmen Sie ab.

Vor einem Jahr lancierte der Schweizer Bauernverband (SBV) eine neue Plakat-Serie der Kampagne „Gut, gibt’s die Schweizer Bauern“. Milchkuh Sonja, Hofhund Max und Geissbock Konrad lösten die TV-Spots der Jahre 2011 bis 2014 ab. Im Sommer erhielten die drei „Models“ Unterstützung von einer Hofkatze. Die Kampagne mit den Hoftieren lehnt sich wieder an die Sujets von 2006 bis 2010 an, als Prominente wie Stan Wawrinka oder Michelle Hunziker im Edelweiss-Hemd für die Schweizer Landwirtschaft warben.

Tiere nun namenlos

Das Ziel der „Augenzeugenkampagne“ ist es, bei der Schweizer Bevölkerung das Interesse an den Mehrwerten der einheimischen Produktion zu wecken. Und sie soll motiviert werden, die Produkte trotz höheren Preisen aus Überzeugung zu kaufen. In der aktuellen Plakatserie, die ab Montag schweizweit geschaltet wird, kommen nun ein Schwein und ein Schaf zum Einsatz. Auch die Hofkatze wird weiterhin zu sehen sein.

Das Schaf, das Schwein und die Katze haben im Gegensatz zum Geissbock, zur Kuh und zum Hund keinen Namen. „Wir wollten bei den Tatsachen bleiben wollen“, erklärt Bauernverbandssprecherin Sandra Helfenstein gegenüber schweizerbauer.ch. Die Katze habe keinen Namen gehabt. Und auch Schweine hätten in der Regel keinen Namen, hält Helfenstein fest. So auch jenes, das auf den Plakaten zu sehen ist. Das Schaf hätte zwar einen Namen (Bella), dieser wird jedoch nicht verwendet.

Sonja, Max und Konrad noch nicht in Pension

Aber gehen nun Sonja, Konrad und Max, Botschafter der ersten Stunde, in Pension? „Nein, die Hoftiere gehen noch nicht in Rente“, so Helfenstein. Sie werden, in Kombination mit neuen Sprüchen, wieder zum Einsatz kommen. Diese drei Hoftiere leben übrigens auf dem Bauernhof der Familie Hensler in Einsiedeln SZ.

Die von der Werbeagentur Karling konzipierte Kampagne soll noch weitere drei Jahre weitergeführt werden. Im Sommer kommen neue Botschafter hinzu, lässt Sandra Helfenstein gegenüber schweizerbauer.ch durchblicken. Ein Huhn sowie ein Limousinkalb werden zum Einsatz kommen.

Zielsetzung erreicht

Mit der Kampagne sollen vor allem jüngere Städter angesprochen werden. Dies deshalb, weil sie am weitesten von der Urproduktion entfernt sind. Wie der Schweizer Bauernverband in einer Mitteilung am Montag schreibt, wurde dieses Kampagnen-Ziel 2015 erreicht. Bei einer Werbewirkungsmessung gab über die Hälfte der Befragten an, eines der Augenzeugen-Plakate gesehen zu haben. Auch kommen diese bei 60 Prozent gut an. Personen unter 50 Jahren hätten besonders positiv reagiert, heisst es weiter.

Die Plakate sind eine Massnahme der Gesamtkampagne von „Gut, gibt’s die Schweizer Bauern.“ Diese umfasst weitere Projekte wie den 1. August-Brunch, Messeauftritte, Stallvisite, Schule auf dem Bauernhof, die Direktvermarktungsplattform „Vom Hof“, Lockpfosten, Internetauftritt, Broschüren sowie Werbeartikel und den Shirtshop im Edelweisslook.

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