29.11.2012 09:13
Quelle: schweizerbauer.ch - sda
Konjunktur
Schweizer BIP im dritten Quartal um 0,6 Prozent gestiegen
Das Bruttoinlandprodukt der Schweiz ist von Juli bis September im Vergleich zum Vorquartal um 0,6 Prozent gestiegen. Innerhalb eines Jahres ist die Wirtschaftsleistung gemäss Angaben des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) damit um 1,4 Prozent gewachsen.

Zum BIP-Wachstum beigetragen haben namentlich der private Konsum  und die Ausgaben der öffentlichen Hand, aber auch die Warenexporte,  wie es am Donnerstag in einem Communiqué hiess. So sind die  Konsumausgaben der Schweizer Bevölkerung im Quartalsvergleich um 0,1  Prozent gestiegen, die Ausgaben des Staats und der  Sozialversicherungen um 1,7 Prozent.

Bei den Warenexporten wurde ein Wachstum von 2,3 Prozent  verzeichnet. Rückläufig waren dagegen die Exporte von  Dienstleistungen, wo die Statistik des Seco wie bereits im 2.  Quartal ein Minus von 1,4 Prozent ausweist. Gleichzeitig schrumpften  aber auch die Dienstleitungsimporte (-1,9 Prozent), wogegen die  Warenimporte zulegten (+0.8 Prozent).

Negativ aufs BIP wirkte sich auch der Rückgang der  Anlageinvestitionen um 0,5 Prozent aus. Die  Ausrüstungsinvestitionen, also etwa der Kauf von Maschinen zur  Herstellung von Gütern, bildete sich um 1,2 Prozent zurück. In den  Bau und die Renovation von Gebäuden wurde dagegen weiterhin Geld  gesteckt. Die Bauinvestitionen stiegen um 0,3 Prozent.

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