Montag, 25. Januar 2021
10.02.2015 15:44
Energie

Stromleitungen verschwinden immer öfter im Boden

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Von: sda

Der Strom fliesst immer unsichtbarer durch die Schweiz: Mehr und mehr neu genehmigte Stromleitungen werden verkabelt, also unter die Erde verlegt. Dies zeigt eine Statistik, welche das Eidgenössische Starkstrominspektorat (ESTI) am Dienstag publiziert hat.

Demnach werden neue Stromleitungen vor allem im Mittelspannungsbereich grösstenteils verkabelt. Dies betrifft insbesondere dicht bebaute Gebiete. Neue Freileitungen werden kaum erstellt: Nur gerade 2,2 Prozent der abgebrochenen Freileitungen wurden über fünf Jahre betrachtet durch neue ersetzt.

Auch im Hochspannungsbereich wird mehr verkabelt, wie das ESTI schreibt. Allerdings sei der Trend hier nicht so ausgeprägt wie im Mittelspannungsbereich. Der Bund erfasst seit über zehn Jahren den Abbruch und die Neuerstellung von Freileitungen. Über die Leitungen im Niederspannungsbereich, welche zu den Haushalten führen, liegen keine Zahlen vor, da diese in der Regel keine formelle Genehmigung benötigen. Fast immer werden diese Leitungen aber verkabelt.

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