20.02.2019 11:45
Quelle: schweizerbauer.ch - jgr/pd
Bern
Unterwegs für die Hygiene
Die Kontrolleure des Kantonalen Laboratriums inspizierten im letzten Jahr 6200 Lebensmittelbetriebe. Dabei registrierten sie insgesamt knapp 4300 meist geringfügige Mängel. Im Weiteren untersuchten sie über 11‘000 Lebensmittel- und Trinkwasserproben. Rund 1400 Proben davon mussten sie beanstanden.

Die Konsumenten sollen vor Lebensmitteln und Gebrauchsgegenständen geschützt werden, die ihre Gesundheit gefährden können. Mit dieser Absicht nehme das Kantonale Laboratorium täglich unangekündigt Lebensmittelbetriebe wie Restaurants, Käsereien, Bäckereien sowie Landwirtschaftsbetriebe und Trinkwasserversorgungen unter die Lupe, heisst es in einer Medienmitteilung. 

Die Kontrolleure richten ihr Augenmerk nicht allein auf den hygienischen Umgang mit Lebensmitteln, sondern auch auf die Deklaration der Ware oder den Zustand der Räumlichkeiten. Bei den rund 6‘200 inspizierten Betrieben mussten sie im letzten Jahr knapp 4‘300 meist geringfügige Mängel beanstanden.

Als erheblich taxierte Mängel und Strafanzeigen

Bei 254 Betrieben mussten sie die festgestellten Mängel als gross oder erheblich taxieren. Die häufigsten Mängel betrafen die Selbstkontrolle, mangelnde Hygiene, fehlende Kennzeichnungen und zu hohe Lagertemperaturen von vorgekochten Speisen.

Bei gravierenden Widerhandlungen gegen die gesetzlichen Vorschriften ist das Kantonale Laboratorium verpflichtet, Strafanzeige einzureichen. Im letzten Jahr hat es 243 Strafanzeigen eingeleitet.

Das Kantonale Laboratorium hat im letzten Jahr über 11‘000 Proben von Lebensmitteln und Trinkwasser untersucht. Dabei mussten rund 1400 Proben beanstandet werden, weil sie unhygienisch behandelt oder zu wenig gekühlt, zu lange oder ohne ausreichende Überwachung gelagert worden waren.

Zum Jahresbericht 2018

SCHWEIZER BAUER
BEKANNTSCHAFTEN
DER SCHWEIZER BAUER AUF YOUTUBE