8.04.2013 18:05
Quelle: schweizerbauer.ch - lid/blu
AP 2017
AP17: Zürcher und Westschweizer Bauern wollen kein Referendum
Die Delegierten des Zürcher Bauernverbandes (ZBV) haben sich an ihrer Delegiertenversammlung vom vergangenen Freitag in einer Konsultativabstimmung gegen ein Referendum zur Agrarpolitik 2014-17 ausgesprochen. Auch der Westschweizer Bauernverband Agora spricht sich gegen eine Referendum zur Agrarpolitik 2014-17 aus.

In der Befragung sprach sich eine Minderheit der Zürcher Delegierten von rund 44 Prozent für ein Referendum aus, wie der ZBV mitteilt. Die Befragung der Delegierten gefordert hatte Vorstandsmitglied Martin Haab. Damit liegt der ZBV auf der Linie des Vorstandes des Schweizer Bauernverbandes, der ebenfalls ein Referendum ablehnt.

Ein Referendum hätte kaum Chancen und würde dem Image der Bauernfamilien schaden, schreibt der Westschweizer Bauernverband Agora in einer Medienmitteilung zur Delegiertenversammlung vom vergangenen Freitag in La Neuveville. Der Verband sieht in der AP 14-17 einige positive Punkte wie die Verkäsungs- und Silofreizulage und die Verankerung der Ernährungssouveränität und der Qualitätsstrategie im Gesetz. Auch die Erhöhung des Kreditrahmens wird begrüsst. Als negative Punkte bezeichnet der Verband unter anderem die Abschaffung der Tierbeiträge und die Schwächung der Produktion.

Agora will sich im Rahmen der Anhörung zu den Verordnungen, die am Montag gestartet ist, für Verbesserungen einsetzen.

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