4.04.2015 10:45
Quelle: schweizerbauer.ch - rab
SMP
Bauern- und Milchverband fühlen Landwirten den Puls
Sind Sie mit der Politik zufrieden? Bei der Umfrage von Schweizer Bauernverband (SBV) und Schweizer Milchproduzenten (SMP) können Bauern zur AP 14–17 Stellung nehmen.

Seit gut einem Jahr ist die Agrarpolitik 2014–2017 (AP 14–17) bereits in Kraft. Mittlerweile kann abgeschätzt werden, wie sich die Massnahmen auf die Schweizer Landwirtschaft auswirken.

Von  besonderem Interesse rund um die Agrarreform ist  die Umverteilung der Direktzahlungen. Immer wieder war zu vernehmen, dass vor allem die Milchproduzenten bei der Reform schlecht weggekommen seien und zu den grossen Verlierern zählten. Laut Medienmitteilung des Präsidenten der Schweizer Milchproduzenten (SMP), Hanspeter Kern aus Buchberg SH,  führten etwa die Aufhebung der Tierbeiträge und die neuen Programme im vergangenen Jahr zum Teil zu massiven Einkommenseinbussen bei Milchviehbetrieben.

«In vielen Fällen sind es die gut aufgestellten, zukunftsgerichteten und rationell Milch produzierenden Betriebe», schreibt Kern. Die Schweizer Milchproduzenten  und der Schweizer Bauernverband (SBV) gehen dem nun gemeinsam auf den Grund und wollen von den Schweizer Milchproduzenten selber wissen, wie zufrieden oder eben unzufrieden sie mit der am 1. Januar 2014 eingeführten Agrarreform sind. «Als verlässliche Grundlage für Korrekturen und künftige Reformen müssen sämtliche Konsequenzen auf Stufe Betrieb bekannt sein», schreibt der Bauernverband in seiner Mitteilung.

Dazu werden in den kommenden Tagen 5000 zufällig, aber repräsentativ ausgewählte Betriebe angeschrieben. Mittels  Fragebogen soll den produzierenden Milchbauern der Schweiz der Puls angesichts der AP 14–17 genommen werden.

Laut Mitteilung des SBV und der SMP steht auch allen anderen Betrieben die Möglichkeit offen, an der Umfrage mitzuwirken. Auf www.sbv-umfrage.ch können Landwirte ein Passwort verlangen und anschliessend ihre Einschätzungen abgeben.

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