23.10.2013 15:22
Quelle: schweizerbauer.ch - blu
Organisationen
Milchproduzenten: Nur geringfügige Verbesserungen
Die Schweizer Milchproduzenten zeigen sich zwar erfreut über die leichten Verbesserungen bei den Ausführungsbestimmungen zur Agrarpolitik 14-17. Für viele Milchbauern würden die Reformen aber eine „enorme“ Herausforderung darstellen.

Am Mittwoch hat der Bundesrat die Ausführungsbestimmungen zur Agrarpolitik 14-17 verabschiedet. Die SMP sprechen von begrüssenswerten, aber bescheidenen Korrekturen seit der Anhörung im vergangenen Sommer. Als Verbesserung wird die „minimale“ Erhöhung des Beitrages für das Raus-Programm von 10 Franken pro Grossvieheinheit (GVE) gewertet.

Auch die leichte Reduktion für die Ausrichtung der Beiträge für die graslandbasierte Fleisch- und Milchproduktion (standortgerechter Anteil an Wiesen- und Weidefutter: Tal von 80 auf 75 Prozent, Berg von 90 auf 85 Prozent) wird begrüsst. Gelobt werden auch die Verbesserungen zugunsten der Sömmerung von gemolkenen Kühen und die Ausgestaltung der Steillagenbeiträge.

Dies dürfe aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Reformen für die Milchbauern eine grosse Herausforderung werde, betonen die SMP. Die Ausgestaltung der Verordnungen sei sogar unbefriedigend ausgefallen, da aufgrund der  „verschiedenen Anpassungen bei den Direktzahlungen die Übergangsbeiträge geringer ausfallen werden.“

Umso wichtiger sei es nun, die Bauernfamilien rasch über die Änderungen zu informieren, damit diese mögliche Massnahmen treffen können, um die Auswirkungen der Reform abzufedern.

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