13.02.2016 08:43
Quelle: schweizerbauer.ch - lid
Uri
UR: Betriebe profitieren von AP
Urner Bauernbetriebe profitieren mehrheitlich von der Agrarpolitik 2014/17 in Form höherer Direktzahlungen.

2013 erhielten Urner Bauernbetriebe Direktzahlungen in der Höhe von 26,5 Mio. Franken. Mit dem neuen Direktzahlungssystem, das 2014 eingeführt wurde, waren es 30,7 Mio. Franken (2014) bzw. 30,5 Mio. Franken (2015). Für den Urner Regierungsrat ist deshalb klar: Die Landwirtschaft profitiert vom neuen Direktzahlungssystem.

Das gelte auch für Betriebe in der Bergregion, von denen vier Fünftel trotz Abschaffung der pauschalen Tier- und Flächenbeiträge mehr Direktzahlungen erhielten als vor dem Systemwechsel. Die Hälfte dieser Betriebe haben laut der Urner Regierung bis zu 5‘000 Franken mehr Direktzahlungen, bei jeweils 10 Prozent der Betriebe lag der Anstieg zwischen 10‘000 bis 15‘000 Franken bzw. bei mehr als 15‘000 Franken.

Der Urner Regierungsrat lehnt aus diesen Gründen die Motion von Landrat Alois Arnold ab. Dieser hat gefordert, eine Standesinitiative für eine Wiedereinführung des Beitrages für erschwerte Produktionsbedingungen zu lancieren. Dazu die Urner Regierung: „Eine Wiedereinführung nicht-leistungsorientierter, tier- oder flächengebundener Direktzahlungen zur Abgeltung erschwerter Produktionsbedingungen im Berggebiet würde den Interessen der Urner Landwirtschaft und der Stossrichtung der Agrarpolitik 2014/17 grundsätzlich widersprechen.“

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