17.02.2016 09:50
Quelle: schweizerbauer.ch - blu
Direktzahlungen
VPL lehnt Kürzungen entschieden ab
Der Verein für eine landwirtschaftliche Landwirtschaft (VPL) hat für die vom Bundesrat geplante Reduktion des Zahlungsrahmens überhaupt nichts übrig. Der Verein lehnt die Kürzung um 751 Millionen Franken entschieden ab. Der VPL will politisch Gegensteuer geben.

Am 18. Februar endet die Vernehmlassungsfrist zum landwirtschaftlichen Zahlungsrahmen 2018-21. Die darin geplanten Kürzungen von über 750 Millionen Franken erhitzen die Gemüter. Auch der VPL ist verärgert.

Die Reduktion der Mittel fehle eine fundierte Begründung. Der VPL verschärft seine Rhetorik. „Die bundesrätliche Botschaft ist ohne Inhalt, es mangelt an Perspektiven für die Zukunft, und man begnügt sich dem Auflisten von Worthülsen“, so das Fazit des Vereins. Die Glaubwürdigkeit des Bundesrates sei definitiv untergraben.

Der VPL sorgt sich aber vor allem um die Bauern. Dieser erhalte keine Anhaltspunkte über die künftige Ausrichtung der Politik. Die Landwirtschaft werde erneut finanziell unter Druck gesetzt. Für die produzierende Landwirtschaft würden die Bedingungen erneut schlechter. Der VPL mutmasst, dass der Schrumpfungsprozess verstärkt weitergeführt werden soll.

Der VPL will die Kürzungen des Zahlungsrahmens und die Strategie des Bundesrates entschieden bekämpfen. Denn die Aufgaben der Landwirtschaft würden immer wichtiger. Dazu benötige es aber „dringend“ breite politische Allianzen. Der VPL will am Aufbau solcher Bündnisse „aktiv“ mithelfen.

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