28.02.2019 06:02
Quelle: schweizerbauer.ch - lid
Agrarpolitik
AP22+: SAB will weniger Bürokratie
Die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für Berggebiete (SAB) verlangt im Rahmen der Agrarpolitik 22+ eine geringere administrative Belastung. In der aktuellen Vorlage sei eine solche nicht erkennbar.

Die vorgeschlagenen Vereinfachungen würden durch neue Auflagen zunichte gemacht, kritisiert die SAB in ihrer Stellungnahme zur AP22+. Die Organisation begrüsst hingegen die Beibehaltung des aktuellen Rahmenkredits und dass die AP keine Liberalisierungsschritte enthält.

Die Arbeitsgemeinschaft verlangt weiter, dass die Berggebiete unter dem Titel Strukturverbesserung explizit erwähnt werden. Es sei stossend, dass dies in der aktuellen Vorlage nicht der Fall sei.

Abgelehnt wird die Erhöhung der Ausbildungs-Anforderungen für Betriebsleiter im Nebenerwerb. Die Fortführung von traditionellen Landwirtschaftsbetrieben dürfe nicht an zu hohen Einstiegshürden scheitern. Aus Sicht der SAB soll der Einstieg in die Landwirtschaft über den Direktzahlungskurs abgeschafft werden, jedoch keine zusätzliche Verschärfung Richtung Fachausweis eingeführt werden.

Die SAB lehnt weiter die Kürzung der Verkäsungszulage und die Abschaffung der Steillagenbeiträge ab. Begrüsst wird die Einführung des Betriebsbeitrages im Berggebiet.

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