8.07.2020 07:46
Quelle: schweizerbauer.ch - lid
Glarus
Strategie im Sinne AP22+
Der Glarner Regierungsrat hat einen Kredit von 160'000 Franken für die Ausarbeitung einer regionalen landwirtschaftlichen Strategie beschlossen. Diese liegt im Sinne der Agrarpolitik 2022.

Mit der Agrarpolitik 2022 (AP22+) soll jede Region der Schweiz eine angepasste Landwirtschaftsstrategie entwickeln, heisst es in einer Medienmitteilung des Kantons. Der Kanton Glarus will ab 2021 eine neue regionale landwirtschaftliche Strategie ausarbeiten. Dazu hat der Glarner Regierungsrat einen Kredit von 160'000 Franken bewilligt.

In dieser regionalen landwirtschaftlichen Strategie sollen unter anderem die Biodiversität, Landschaftsqualität und eine nachhaltige Ressourcennutzung verankert werden. Im Fokus der Glarner Landwirtschaft steht die Reduktion der Stickstoffbelastung und der Ammoniak-Emissionen – ganz im Sinne der AP22+, welche zugunsten einer nachhaltigen Ressourcennutzung verbindliche Absenkpfade bestimmen soll.

Konkret stellen sich gemäss dem Kanton Glarus Fragen wie „Mit wie vielen Kühen können die rund 7000 Hektaren landwirtschaftliche Nutzfläche und die 14'000 Hektaren Sömmerungsweiden nachhaltig genutzt werden? Welche gemeinwirtschaftlichen Leistungen hat die Glarner Alp- und Landwirt­schaft auf diesen Flächen zu erbringen?».

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