27.01.2017 16:55
Quelle: schweizerbauer.ch - blu
Italien
400 Millionen Schaden für Bauern
Das schlechte Wetter hat den Bauern in Süditalien in den vergangenen Wochen arg zugesetzt. Wasser, Schnee und Frost warden den Kulturen nicht zuträglich. Der Landwirtschaftsverband schätzt den Schaden auf über 400 Millionen Euro (430 Mio. Fr.).

Kalte Temperaturen, viel Niederschlag und starker Wind erfassten den südlichen Teil von Italien. Gemäss dem Verband stehen in Sizilien Pfirsichplantagen, Gemüse und Zitrusbäume unter Wasser. In Crotone (Kalabrien) haben Windböen Zitrusbäume zu Fall gebracht. Erdbeerfelder wurden überschwemmt, grosse Schäden gibt es auch bei den Fenchelkulturen und den Salaten.

Schaden genommen haben auch Gewächshäuser. Zudem sei infolge der widrigen Wetterverhältnisse die Milchproduktion in einigen Regionen teilweise zusammengebrochen. Zudem werden Handelsverluste infolge der Schwierigkeiten bei der Milchlieferung und Lieferung anderer Produkte beklagt. Colidretti rechnet mit Schäden von über 400 Millionen Euro.

Bereits Anfang Januar machte eine Kältewelle den Bauern in Süditalien grosse Probleme. Auf mehreren 100 Hektaren war das Gemüse erfroren, zudem hatte der Schnee Gewächshäuser zum Einstürzen gebracht. Ebenfalls Schaden genommen haben dürften durch die Kälte Obst- und Olivenbäume.

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