23.01.2013 14:33
Quelle: schweizerbauer.ch - blu
EU
Agrarausschuss des EU-Parlaments will Direktzahlungen begrenzen
Auch in der Europäischen Union steht eine Agrarreform auf dem politischen Programm. Nach langen Debatten folgen nun die Abstimmungen. Den Anfang macht der Agrarausschuss des EU-Parlaments.

Der Agrarausschuss des Europaparlaments hat am Mittwochmorgen beschlossen, die Direktzahlungen auf 300'000 Euro (rund 370'000 Franken) je Betrieb und Jahr zu begrenzen, wie das Webportal agrarzeitung.de berichtet. Damit folgt dieser den Vorschlägen der EU-Kommission.

EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy will es aber den einzelnen EU-Mitgliedsstaaten überlassen, ob sie Obergrenzen einführen möchten. Sollte während des EU-Finanzgipfels nach dem Wunsch von Van Rompuy entschieden werden, muss sich das Europäische Parlament nicht daran halten.

Konkret wurde beschlossen, dass die Direktzahlungen um 20 Prozent gekürzt werden, wenn diese über 150'000 Euro (rund 186'000 Franken) hinausgehen. Überschreiten diese den Wert von 250'000 Euro (310'000 CHF) übersteigen, sollen den Bauern die Summen um 70 Prozent gekürzt werden. Bei der Berechnung der Direktzahlungen werden zuvor aber Lohnkosten und Umweltleistungen berücksichtigt, schreibt agrarzeitung.de weiter.

Umrechnungskurs: 1 Euro = 1,24 CHF (23-1-13; 14.00)

SCHWEIZER BAUER
BEKANNTSCHAFTEN
DER SCHWEIZER BAUER AUF YOUTUBE