5.09.2016 09:09
Quelle: schweizerbauer.ch - AgE
Schweden
Agrarland in Südschweden massiv teurer
Auch in Schweden sind die Preise für Acker- und Grünland im vergangenen Jahr im Landesmittel weiter gestiegen, wozu insbesondere die Entwicklung im Süden des Landes beitrug.

Wie die Landwirtschaftsbehörde Jordbruks verket berichtete, kostete Ackerland 2015 in dem skandinavischen Land im Schnitt umgerechnet 7'634 Euro/ha (8'350 Fr.) und damit rund 8% mehr als ein Jahr zuvor. Weideland wurde mit 2'854 Euro/ha (3'120 Fr.) im Durchschnitt deutlich günstiger gehandelt und verteuerte sich mit einem Plus von rund 6 % auch nicht ganz so stark gegenüber 2014.

Je nach Region gab es jedoch grosse Unterschiede, sowohl beim Preisniveau als auch bei der Preisentwicklung. Die höchsten Kaufpreise für Ackerland verzeichneten die Statistiker laut Jordbruks verket im Süden Schwedens. In der Provinz Götaland wurde Ackerland 2015 im Schnitt für umgerechnet 21'344 Euro/ha (23'345 Fr.) verkauft, was gegenüber dem Vorjahr einem Anstieg von 31% entsprach.

Auch Grünland war in dieser Region mit 9140 Euro/ha (10'000 Fr.) so teuer wie in keinem anderen Landesteil. Damit mussten die Käufer dort rund ein Fünftel mehr für Weide- und Grünland anlegen als ein Jahr zuvor. Am anderen Ende der Skala lagen auch im vergangenen Jahr die nördlichen Landesteile. Laut dem Bericht der Landwirtschaftsbehörde lag der Durchschnittspreis für Ackerflächen in der Region Norrland bei umgerechnet nur 1'632 Euro/ha (1785 Fr.), was zudem einem Rückgang von 3 % zum Vorjahr entsprach. Grünland kostete dort im Schnitt 463 Euro/ha (506 Fr.) und damit etwa genauso viel wie 2014.

SCHWEIZER BAUER
BEKANNTSCHAFTEN
DER SCHWEIZER BAUER AUF YOUTUBE