10.01.2017 17:34
Quelle: schweizerbauer.ch - blu
Italien
Bauern erleiden Millionenschäden
Der Winter hat derzeit grosse Teile von Europa fest im Griff. In Italien führen die tiefen Temperaturen zu Schäden an Obst- und Gemüsekulturen.

Erhebliche Problemen verursachte zu Wochenbeginn der Schneefall in Italien. Betroffen waren vor allem die süditalienischen Regionen Apulien, Kampanien sowie die Apennin-Gegend Abruzzen. In diesen Regionen sind solche massiven Wintereinbrüche nicht üblich.

Gemäss dem Landwirtschaftsverband CIA werden die Schäden bei den Landwirten auf mehrere hundert Millionen Euro geschätzt. Besonders die Bauern in Süditalien sind von der Kälte betroffen. Nebst logistischen Problemen durch den Schnee schnellen vor allem die Kosten für das Heizen von Treibhäusern und Ställen in die Höhe, so der Verband.

In einigen Regionen wurden Temperaturen von bis zu minus 30 Grad gemessen. Wie «Südtirol News» berichtet, sind Betriebe mit Obst- und Gemüsekulturen am Schlimmsten betroffen.  Auf mehreren 100 Hektaren ist das Gemüse erfroren, zudem hat der Schnee Gewächshäuser zerstört. Die Obst- und Olivenbäume dürften durch die Kälte Schaden nehmen.

Auf verschiedenen Bildern auf Twitter sind auf Rinder im Schnee zu sehen. Die Bauern sind gefordert, gilt es doch das Einfrieren der Leitungen zu verhindern. Zudem müssen die Strassen von den Schneemassen befreit werden. Mehrere Ortschaften sind von der Aussenwelt abgeschnitten. Das Militär soll nun helfen, die Stassen zu räumen. Wegen der grossen Schäden in der Landwirtschaft will Apulien ausserdem den Notstand ausrufen.

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