3.03.2016 14:49
Quelle: schweizerbauer.ch - AgE
Dänemark
DK: Strafen für Tierquälerei verdoppelt
Die dänische Regierung hat die Strafen für Tierquälerei und Verstösse gegen den Tierschutz deutlich verschärft.

Wie das Kopenhagener Agrarressort am vergangene Woche mitteilte, wurden das Strafmass für Fälle von klarer Tierquälerei, aber auch für den unverantwortlichen Umgang mit Haus- und Nutztieren in den meisten Fällen verdoppelt. Galt beispielsweise bisher für die „grob fahrlässige Behandlung“ von Hunden eine Geldbusse von umgerechnet 672 Euro, werden künftig für den gleichen Tatbestand 1'344 Euro fällig. Im Wiederholungsfall kann die Geldbusse hier laut Agrarressort sogar auf mehr als 2'000 Euro steigen.

Auch die maximale Freiheitsstrafe für extreme Tierquälerei wurde von einem Jahr auf zwei Jahre glatt verdoppelt. Die Geldbussen für Verstöße gegen die Auflagen für Tiertransporte bleiben nach Darstellung des Ministeriums allerdings auf dem Niveau des Jahres 2007 bestehen. Damals hatte es für solche Vergehen bereits eine Verschärfung gegeben. Der neue Strafkatalog soll zum 1. Juli in Kraft treten.

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