Donnerstag, 26. November 2020
13.02.2020 09:13
Kasachstan

Kasachstan will weniger Agrarimport

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Von: aiz

In Kasachstan dürften heuer 25 neue Milchproduktionsanlagen mit einer gesamten Jahresleistung von etwa 105’000 t Milch von Landwirtschaftsbetrieben als Teil der nationalen Strategie zur Verringerung der Abhängigkeit von Agrar- und Ernährungsgüterimporten in Betrieb genommen werden.

Geplant ist ferner die Errichtung von insgesamt elf Geflügelproduktionsanlagen und Fleischverarbeitungsbetrieben, aber auch die Anlage neuer Apfelgärten auf einer Gesamtfläche von rund 2’000 ha, teilte das kasachische Landwirtschaftsministerium mit.

Ausserdem ist die Modernisieru ng von drei bestehenden Zuckerfabriken vorgesehen, während mit der Errichtung von zwei neuen Fabriken begonnen worden ist. Weitere Vorhaben sehen die Ausweitung der bewässerten Anbauflächen vor, unter anderem für die Erzeugung von Futterkulturen um gut 45’000 ha sowie von Gemüse um 15’000 ha. 

In der Mitteilung sind Produkte aufgeführt, bei denen die Importanteile am kasachischen Markt noch unangemessen hoch sind. Dazu gehören Äpfel, Wurstwaren, Käse und Topfen sowie Zucker und Geflügelfleisch. Die Strategie ziele darauf ab, bis 2024 eine ausreichende Erzeugung von diesen Waren im Inland zu gewährleisten. Im laufenden Jahr soll der Anteil importierter Agrar- und Ernährungsgüter am kasachischen Markt nach Rechnungen des Ressorts von 36,2 auf 31,2% gesenkt werden. 

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