10.05.2019 20:33
Quelle: schweizerbauer.ch - aiz
Österreich
Mehr Milch von weniger Bauern
Im Jahr 2018 haben in Österreich 27'963 bäuerliche Betriebe Milch an Molkereien und sonstige Aufkäufer geliefert, das entspricht gegenüber 2017 einem Rückgang von 976 Betrieben (-3,4%). Die Milcheinlieferungen haben hingegen um über 2 Prozent zugenommen.

In allen österreichischen Bundesländern kam zu einer Abnahme von Milchviehbetrieben. Am höchsten war diese im Burgenland (-7%), gefolgt von Oberösterreich (-4,8%), am geringsten war der Rückgang der Betriebe in Vorarlberg mit -0,8%.

Die Milchanlieferung 2018 betrug 3,391 Mio. t, das ist ein Plus von 77'200 t beziehungsweise +2,3% im Vergleich zum Vorjahr. Von der Gesamtmenge wurden 263'200 t oder 7,6% an ausländische Verarbeitungsbetriebe geliefert. Dies teilt die Rinderzucht Austria (ZAR) auf Basis von Zahlen des Agrarressorts mit. 

Mit Ausnahme des Burgenlandes verzeichneten 2018 alle Bundesländer ein Plus bei der Milchanlieferung, den höchsten Zuwachs gab es in Oberösterreich mit 3,1%. Die durchschnittliche Anlieferung je Betrieb stieg gegenüber dem Vorjahr von 114'000 kg auf 121'000 kg (+5,9 %) an.

Der Erhebung zufolge produzierten im vergangenen Jahr 11'370 Betriebe mehr als 100'000 kg Milch. Diese Höfe sind für 77% des gesamten Milchaufkommens verantwortlich. Rund 600 Betriebe lieferten bereits mehr als 500'000 kg Milch. Von der gesamten angelieferten Milch waren 635'800 t oder 19% Biomilch, die von rund 6'800 Betrieben (24% aller Milchlieferanten) erzeugt wurde. 5'900 Betriebe haben 509'000 t Heumilch an Molkereien angeliefert. 

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