17.05.2014 16:46
Quelle: schweizerbauer.ch - AgE
Dänemark
Mehr Schweine in Dänemark
Die Schweineproduzenten in Dänemark haben wieder mehr Tiere im Stall stehen. Nach Angaben des dänischen Dachverbandes der Agrar- und Ernährungswirtschaft (L&F) waren zum Stichtag 1. April 2014 insgesamt 12,26 Millionen Schweine registriert; das waren 240 000 Tiere oder 2 % mehr als ein Jahr zuvor.

Zugleich war dies der höchste Stand seit mehr als fünf Jahren. Zuwächse waren laut L&F in fast allen Kategorien zu verzeichnen. Am stärksten fielen diese bei den Jungschweinen mit einem Gewicht von 20 kg bis zu 50 kg aus, wo ein Plus von 3,6 % auf 5,35 Millionen Tiere verzeichnet wurde. Die Zahl der Ferkel nahm gegenüber April 2013 um 1,2 % auf 2,55 Millionen Stück zu, während der Bestand an Mastschweinen um 0,8 % auf 3,12 Millionen Tiere vergrößert wurde.

Weitgehend unverändert blieb dagegen mit insgesamt 1,22 Millionen Stück die Zahl der Sauen; im Vorjahresvergleich wurden 0,6 % weniger tragende Muttertiere gehalten. Allerdings nahm die Zahl der nicht gedeckten Sauen geringfügig zu. Weiter aufwärts ging es im ersten Quartal 2014 mit den dänischen Schweineexporten. Nach vorläufigen Angaben von L&F wurden insgesamt 2,68 Millionen Tiere ins Ausland verkauft; im Vergleich zum im ersten Quartal 2013 war das ein Zuwachs von fast 260 000 Schweinen oder 10,7 %.

Vor allem bei den Fekelausfuhren hielt der Boom der Vorjahre an. Zwar ging der Absatz leichter Tiere unter 15 kg zurück, doch der weitaus bedeutendere Export schwerer Ferkel bis 50 kg legte um 12 % auf knapp 2,5 Millionen Stück zu. Die Dänen haben auch wieder mehr Schlachtschweine jenseits der eigenen Landesgrenzen verkauft; der Auslandsabsatz stieg binnen Jahresfrist um fast ein Viertel auf rund 92 600 Tiere. Die höheren Lebendexporte verhinderten allerdings den von der dänischen Schlachtbranche angestrebten Anstieg der heimischen Schlachtungen. Diese blieben von Januar bis März 2014 mit 4,82 Millionen Tieren knapp auf dem Niveau des ersten Quartals 2013. Immerhin konnte damit der langjährige Rückgang des Schlachtaufkommens vorerst gebremst werden.

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