15.06.2014 08:45
Quelle: schweizerbauer.ch - AgE
Italien
Produktion von Parmaschinken streng reglementiert
Die Schweineproduktion in Italien wird durch starke Reglementierungen beeinflusst, wenngleich diese Auflagen anderer Art sind als in Nordeuropa.

 Das wurde auf dem diesjährigen Kongress des Clubs der Europäischen Schweineproduzenten (EPP) deutlich, der Ende Mai in der italienischen Metropole Parma stattfand. Wie die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) vergangene Woche in einer Presseinformation zu der Tagung weiter berichtete, war deren inhaltlicher Schwerpunkt die Produktion von Spezialitäten, die unter besonderen Bedingungen hergestellt und mit regionalem Markennamen weltweit vertrieben werden.

Die Schweinehalter in Norditalien hätten es im Speziellen mit Anforderungen an die Fütterung und die Haltung der „Parmaschweine“ zu tun, die bis zu einem Endgewicht von 160 kg gemästet würden und den bekannten Schinken lieferten. Um allerdings den „Parma“-Stempel zu erhalten, dürften die Tiere beispielsweise nur in ausgewiesenen Regionen rund um Parma aufgestallt und mit einem speziellen gentechnikfreien Futter gemästet werden.

Laut DLG stammen neben dem Parmaschinken auch andere Spezialitäten aus der Region Parma, so etwa der Parmesankäse und der Balsamicoessig. Auch die Nudelherstellung und die Produktion von Wein seien in Norditalien zu finden. Der nächste EPP-Kongress findet der DLG zufolge vom 3. bis 6. Juni 2015 in Brügge statt.

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