7.03.2017 15:16
Quelle: schweizerbauer.ch - blu
Italien
Rom: Bauern demonstrieren
Am Dienstag haben sich in Rom hunderte Bauern mit Schafen und Ziegen eingefunden. Die Landwirte aus dem mittelitalienischen Erdbebengebiet fordern von der italienischen Regierung Unterstützung.

Im August des vergangenen Jahres wurden 131 Gemeinden der Regionen Latium, Marken, Umbrien und Abruzzen von starken Erdstössen erfasst. Viele Ställe stürzten in der Folge ein, viele Tiere sind gestorben. Die Landwirtschaft ist deshalb gefährdet.

Gemäss dem italienischen Bauernverband Coldiretti leiden rund 100'000 Kühe, Schweine und Schafe von den Folgen des Bebens. Wie «Südtirol Online» schreibt, fehle es den Nutztieren an Wasser und Futter. Die Bauern weigerten sich aber, ihre Tiere zurückzulassen. Wenn nun nicht unternommen werde, drohe die Entvölkerung der betroffenen Gemeinden, mahnte Roberto Moncalvo, Präsident des Landwirtschaftsverbands Coldiretti.

Deshalb werden «konkrete Hilfen» gefordert. So soll verhindert werden, dass die Landwirte aus diesen Regionen abwandern. Die Landwirtschaft und der Agrotourismus seien ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Region, hielt der Verband fest

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