12.09.2017 09:50
Quelle: schweizerbauer.ch - AgE
Schweden
S: Rekordpreise für Agrarland
Auch in Schweden haben die Preise für landwirtschaftliche Nutzflächen im vergangenen Jahr weiter zugelegt. Im Detail zeigten sich allerdings gegenläufige Entwicklungen.

Wie die Landwirtschaftsbehörde Jordbruks verket berichtete, lag 2016 der Preis für Ackerland im landesweiten Durchschnitt mit umgerechnet 7'883 Euro/ha (9010 Fr.) um rund 3 % über dem Wert des Vorjahres. Der Verkaufswert von Grünland verteuerte sich zuletzt ähnlich stark, und zwar auf 2'943 Euro/ha (3363 Fr.). Sowohl beim Acker- als auch Grünland wurden damit neue Höchstmarken markiert.

Wie schon in den Vorjahren lagen die Bodenkaufwerte je nach Region aber weit auseinander. Laut Jordbruks verket wurden die höchsten Preise auch 2016 in Südschweden aufgerufen. In der Provinz Götaland habe der Hektar Ackerland mit umgerechnet 19'139 Euro (/21'880 Fr.) mehr als doppelt so viel wie im Landesmittel gekostet. Grünland sei dort im Durchschnitt für 8'618 Euro/ha (9850 Fr.) veräussert worden.

Dem hätten durchschnittliche Preise von 1'587 Euro/ha (1814 Fr.) für Ackerland in Nordschweden gegenübergestanden. Ebenfalls deutlich preiswerter seien im Norden Grünlandflächen mit 473 Euro/ha (540 Fr.) gewesen, so die Behörde. Nach ihrer Darstellung hat sich aber der Bodenmarkt insbesondere in den hochpreisigen Regionen Südschwedens spürbar abgekühlt. So seien beispielsweise die Kaufpreise für Ackerflächen in Götaland 2016 um rund 10% hinter die Vorjahrespreise zurückgefallen.

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