6.10.2014 07:20
Quelle: schweizerbauer.ch - sda
Artenvielfalt
UNO-Konferenz soll biologische Vielfalt erhalten
Unterhändler aus mehr als 190 Ländern haben in Südkorea mit Beratungen über den besseren Schutz der Vielfalt des Lebens auf der Erde begonnen. Sie trafen sich am Montag zur 12. UNO-Konferenz zur Biodiversität (CBD) in Pyeongchang.

Am ersten Tag der Konferenz soll auch ein Zwischenbericht über die bisherigen Erfolge und Misserfolge bei der Umsetzung der unter einer globalen Strategie gesteckten Schutzziele vorgelegt werden. Der Leiter des UNO-Umweltprogramms Unep, Achim Steiner, warnte davor, dass die 2010 in der japanischen Präfektur Aichi gesetzten Ziele verfehlt werden.

Zwar gebe es mehr Investitionen und politische Aktionen, um die Biovielfalt zu schützen. «Doch Studien zeigen, dass es schwierig sein wird, angesichts des erhöhten Drucks auf die natürliche Welt alle Aichi-Ziele zu erreichen, wenn wir auf der jetzigen Bahn bleiben.»

In Pyeongchang wollen die Teilnehmer bis zum 17. Oktober unter anderem einen Fahrplan erarbeiten, um diese Ziele doch noch zu erreichen. Eine dieser Vorgaben ist es, den Verlust der natürlichen Lebensräume bis 2020 zu stoppen, die Verlustrate aber mindestens zu halbieren. An der Konferenz nehmen Vertreter von Regierungen, nicht-staatlichen Organisationen und Wissenschaftler teil.

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