Donnerstag, 21. Januar 2021
02.06.2017 13:33
Klima

US-Rückzug könnte 0,3 Grad Erwärmung bringen

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Von: sda

Der Rückzug der USA aus dem Pariser Klimaabkommen könnte im schlimmsten Fall eine zusätzliche Erderwärmung um 0,3 Grad zum Ende des Jahrhunderts bedeuten. Das sagte Deon Terblanche, Direktor der Abteilung für Atmosphärenforschung bei der Weltwetterorganisation (WMO) am Freitag in Genf.

Er betonte aber, dass solche Vorhersagen höchst schwierig seien. Man wisse ja gar nicht, ob die Emissionen der USA in die Höhe gehen oder weiter sinken. Die USA sind nach China weltweit der zweitgrösste CO2-Verursacher. Die internationale Gemeinschaft will die Erderwärmung mit dem Klimaabkommen von Paris auf deutlich unter 2 Grad halten. «Es wird sehr schwer werden, mit oder ohne USA, dieses Ziel zu erreichen.», sagte der Wissenschaftler Johannes Cullmann, Leiter der WMO-Abteilung Klima und Wasser.

Die USA verlassen das Pariser Abkommen zum globalen Klimaschutz. Er habe diesen Entscheid getroffen aus Rücksicht auf die US-Wirtschaft. Er werde versuchen, für sein Land einen besseren Vertrag auszuhandeln, gab US-Präsident Donald Trump am Donnerstag bekannt. Die USA würden ab sofort die nicht bindenden Teile des Abkommens nicht mehr befolgen. Der Ausstieg der USA aus dem Abkommen ist wegen entsprechender Klauseln im Vertrag langwierig und tritt erst im November 2020 in Kraft, dem Zeitpunkt der nächsten US-Präsidentschaftswahlen.

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