1.08.2019 10:43
Quelle: schweizerbauer.ch - aiz
Österreich
A: Milchpreise leicht sinkend
Nachdem die österreichischen Produzentenpreise von Januar bis Mai 2019 relativ stabil geblieben waren, kam es im Juni zu einem leichten Rückgang. Molkereien zahlen im Schnitt 36,91 Cent pro Kilogramm.

Von Januar bis Mai war der österreichische Milchpreis relativ stabil, wie aiz.info schreibt. Im Juni ging der Milchpreis jedoch leicht zurück. Die Molkereien zahlen im Schnitt 36,91 Cent (40.6 Rp.) netto je Kilogramm. Im Vergleich zum Vormonat ist dies ein Rückgang um 0,64 Cent, im Vergleich zum Vorjahr ist der Preis jedoch 1,56 Cent höher. Dies geht laut aiz.info aus den aktuellen Erhebungen der Agrarmarkt Austria (ama) hervor.

Der für Juni 2019 auf Basis 4,2% Fett und 3,4% Eiweiss ermittelte Erzeugerpreis von 37,55 Cent (41.3 Rp.) netto/kg bezieht sich auf den Durchschnitt aller Qualitäten. Für GVO-freie Qualitätsmilch ohne Bio- und Heumilchzuschlag zahlten die Molkereien durchschnittlich 34,24 Cent (37.7 Rp.) netto/kg und damit um 0,61 Cent weniger als im Vormonat. Für Biomilch wurden im Mittel 44,25 Cent (48.7 Rp.) je kg erlöst (-0,60 Cent). 

Für Juli 2019 erwartet die AMA, dass sich der Produzentenpreis bei 36,30 Cent stabilisiert. 

Der bisherige Trend der rückläufigen Milchanlieferungen in Österreich fand im Juni 2019 sein Ende. Die heimischen Molkereien und Sennereien übernahmen 264'761 t Rohmilch von ihren Lieferanten. Dies bedeutet gegenüber dem Vorjahresmonat eine Steigerung um etwas mehr als 1%.

Für diese Mehranlieferung im Juni ist laut AMA auch der lang ersehnte Regen verantwortlich. In vielen Regionen kam er gerade noch zum rechten Zeitpunkt, die angespannte Futtersituation konnte vorerst verbessert werden. 

Der Rückgang der Anlieferungsmengen war, wie berichtet, seit August 2018 zu beobachten und hatte sich im Frühjahr 2019 bereits abgeschwächt. Im April machte das Minus gegenüber dem Vorjahr noch 1,6% aus, im Mai waren es nur mehr -0,4%. 

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