2.02.2017 17:53
Quelle: schweizerbauer.ch - blu
Europäischer Milchmarkt
EU: Milchproduktion dürfte steigen
Die EU-Kommission präsentierte an der jüngsten Sitzung der Milchmarkt-Beobachtungsstelle in Brüssel eine erste Schätzung für die EU-Milchanlieferung 2017. Dabei wird mit einer steigenden Produktion gerechnet, wie aiz.info berichtet. Im Aufwärtstrend sind die Milchpreise

In der ersten Jahreshälfte erwartet die Kommission eine Milchproduktion unter dem Niveau des Vorjahres. Erhöhte Schlachtzahlen und die daraus resultierenden kleineren Milchkuhherden werden als Grund genannt.

Im zweiten Halbjahr rechnet die Kommission mit steigenden Einlieferungen. Insgesamt soll die Produktion 2017 rund 0,5 Prozent über dem Wert von 2016 zu liegen kommen. Die Experten geben allerdings zu, dass diese Prognose noch mit gewissen Unsicherheiten (Preisentwicklung, Wetterbedingungen) behaftet ist.

Die EU-Kommission geht weiter davon aus, dass der globale Milchmarkt 2017 wieder ins Gleichgewicht kommen könnte. Ausser in den USA ist die Produktion sinkend. Zudem wird mit einer stabilen Nachfrage aus den USA, Brasilien und aus Asien gerechnet. Der schwache Euro und der starke US-Dollar machen EU-Molkereiprodukte auf dem Weltmarkt weiterhin konkurrenzfähig. Als Unsicherheitskomponente beurteilt die Kommission die veränderte US-Handelspolitik von Präsident Donald Trump sowie die Folgen des Brexit.

Höhere Milchpreise

Im November haben sich die durchschnittlichen Produzentenpreise in der EU um 6,2 Prozent auf 31.8 Cent/kg netto (34.3 Rp./kg) erhöht. Im Dezember wird mit einem weiteren, aber geringerem Anstieg gerechnet.

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