14.06.2016 18:00
Quelle: schweizerbauer.ch - mgt/sal
Milchmarkt
Keine Erhöhung der Direktzahlungen
Die bestehenden Instrumente zur Unterstützung der Milchproduzenten sollen konsequent angewendet und die vorhandenen finanziellen Mittel zielgerichtet eingesetzt werden. Das betonte am Dienstag Bundespräsident Johann Schneider-Ammann beim Treffen mit Vertretern der Milchbranche.

Er forderte gleichzeitig die Branchenvertreter auf, Ziele für eine Verbesserung der Milchkaufverträge zu definieren sowie am Markt eine Mehrwertstrategie zu unterstützen. Um die Milchkaufverträge zu verbessern, hat Bundespräsident Schneider-Ammann die Branche beauftragt, sich auf entsprechende Ziele zu einigen. Schlussendlich soll das unternehmerische Risiko besser auf die Akteure zu verteilt werden.

Auf Grund dieser Ziele wird sein Departement Ausführungsbestimmungen zum Artikel 37 Landwirtschaftsgesetz im Rahmen einer Verordnung vorschlagen. Die Position der Milchproduzenten im Markt soll mit einer Erhöhung der Mittel für die Absatzförderung von Frischmilchprodukten gestärkt werden.

Nicht eintreten will der Bundespräsident dagegen auf Forderungen im Bereich der Direktzahlungen. Dank der schnellen und unbürokratischen Hilfe bei Liquiditätsengpässen sei eine Erhöhung der Direktzahlungen nicht angezeigt. Die Verantwortung der Unternehmer könne nicht an den Staat delegiert werden, sagte der Bundespräsident.

 

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