11.04.2017 16:53
Quelle: schweizerbauer.ch - blu
Europäischer Milchmarkt
Milch: EU-Produzentenpreis steigt
Die Milchbauern in der Europäischen Union haben mehr Geld für ihre Milch erhalten. Im Februar ist der durchschnittliche Produzentenpreis gegenüber Januar aber nur minim um 0.3 Cent auf 33.44 Cent (36.11 Rp.) pro Kilo Milch gestiegen.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist der Preis mit 4.2 Cent oder 15 Prozent deutlich gestiegen. Erhoben wird der Durchschnittpreis vom niederländischen Bauernverband (LTO).

Die meisten vom LTO erfassten Molkereien haben die Preise im Februar unverändert belassen oder nur leicht erhöht. In den Genuss des höchsten Preisanstieges kamen die Milchlieferanten der britischen Dairy Crest. Diese erhöhte den Preis um 2.6 Cent und rangiert nun im «preislichen Mittelfeld», wie aiz.info schreibt.  

Der dänische Verarbeiter Arla und die niederländische FrieslandCampina erhöhten den Produzentenpreis um 1 Cent beziehungsweise 0.5 Cent. Auch für März gaben die beiden Molkereien Preiserhöhungen bekannt. Im April hingegen will Arla den Auszahlungspreis um 1.2 Cent senken.

Im LTO-Preisvergleich haben im Februar nur zwei Verarbeiter eine Milchpreissenkung vorgenommen. Es sind dies die belgische Milcobel (-1 Cent) sowie die französische Savenica (-0.5 Cent).

Der LTO-Durchschnittswert wird jeden Monat in Kooperation mit EDF (European Dairy Farmers) auf Basis der Auszahlungsleistungen von 15 grossen Milchverarbeitern in Nord- und Mitteleuropa für Standardmilch mit 4,2% Fett und 3,4% Eiweiss sowie einer jährlichen Anlieferung von 500’000 kg errechnet.

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