15.11.2016 13:28
Quelle: schweizerbauer.ch - Samuel Krähenbühl
SMP
SMP: «4 Rp./kg im Gesetz verankern»
Die Schweizer Milchproduzenten (SMP) haben an ihren Regionaltagungen mit interessierten Mitgliedern über die aktuelle Marktlage, die strategische Ausrichtung der Marketingaktivitäten und die zentralen politischen Geschäfte diskutiert.

 «Beim zentralen Punkt, der Nachfolgelösung für das ‹Schoggigesetz›, waren sich alle einig, dass eine Milchzulage von 4 Rappen gesetzlich verankert sein muss und dass die Branche weiterhin Transparenz bei Gesuchen für den Veredelungsverkehr haben muss»,  heisst es in einer Mitteilung.

Die Mittel, welche bisher für die Schoggigesetzprodukte verwendet worden seien (94,6 Mio. pro Jahr), dürften im Budgetprozess 2017 nicht gekürzt werden. Ansonsten verkomme die Umsetzung der WTO-Regelung zu einem versteckten Sparprogramm. Aus diesem Grund müsse die Milchzulage von 4 Rappen gesetzlich verankert werden. «Nur so kann dieser Kanal für 11% der Schweizer Molkereimilch erhalten bleiben», so die SMP.

Die Mitglieder der SMP diskutierten auch ihre Haltung zu den vier aktuellen landwirtschaftlichen Volksinitiativen. Zustimmung herrscht für die Initiative für Ernährungssicherheit. Die Milchproduzenten wollen diese unterstützen. Der aktuelle Gegenvorschlag soll nun aber seriös geprüft werden. Die Schweizer Milchproduzenten werden dem Schweizer Bauernverband in dieser Frage zu einem geschlossenen Auftritt verhelfen.

Vier Tagungen

Die Schweizer Milchproduzenten SMP laden ihre Mitgliedsorganisationen jährlich ein, um die strategischen Stossrichtungen und wichtige Geschäfte mit ihren Mitgliedern zu diskutieren. An vier Tagungen in Egerkingen SO, Kirchberg SG, Neyruz FR und Thun BE haben rund 270 Vertreter an den Veranstaltungen teilgenommen.

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