Samstag, 27. Februar 2021
18.02.2021 07:34
Österreich

A: Fast 1000 Milchbauern gaben auf

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Von: aiz

Der Strukturwandel in der österreichischen Milchwirtschaft setzt sich weiter fort. Auch in der Schweiz nimmt die Anzahl Milchbauern stetig ab.

Zum Stichtag 31. Dezember 2020 gab es noch 24’645 bäuerliche Milcherzeuger, die Molkereien und Käsereien belieferten, das waren um 963 Betriebe oder 3,8% weniger als im Jahr 2019.  Dies teilte die Agrarmarkt Austria mit. 

Innerhalb der Bundesländer ging die Anzahl der Milchlieferanten in Niederösterreich (-6,5%) am stärksten zurück, sie beläuft sich nun auf 4.162. In Oberösterreich stellten 300 Landwirte ihre Lieferungen ein. Die Anzahl der aktiven Betriebe sank in diesem Bundesland auf 6’362.

In der Steiermark gibt es noch 3’900 bäuerliche Milchlieferanten (-3,9%), in Tirol 3.950 (-1,7%), in Salzburg 3.323 (-1,9%), in Kärnten 1.714 (-2,3%), in Vorarlberg 1.148 (-2,8%) und im Burgenland ist deren Zahl um 4,4% auf 86 Betriebe gesunken.

Auch in der Schweiz setzt sich der Strukturwandel unvermindert fort.  Ende 2020 gab es in der Schweiz noch 18’396 Höfe, die Milch ablieferten. Das sind 652 oder 3.4 Prozent weniger als im Vorjahr. Das «Milchbauernsteben» hat sich gegenüber 2019 gar wieder beschleunigt. Die Milchbetriebe haben 2020 insgesamt 3‘405‘139 Tonnen Milch produziert. Das sind rund 6’000 Tonnen oder +0.2 Prozent mehr als im Vorjahr. Vergangenes Jahr lag die durchschnittliche Milchproduktion je Betrieb bei 178’936 kg.

2 Responses

  1. Wenn bei guter Marktlage ( Butterimport) die Milch nicht einmal 80 Rp. wert ist, muss mann logischerweisr mit der Michproduktion aufhören.

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