Samstag, 23. Oktober 2021
11.10.2021 06:01
Wolf

Bauer ruft zu Selbstjustiz auf

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Von: sal

Ein Bergbauer äusserte sich auf Radio SRF zum Thema Wolf.  Die Moderatorin reagiert irritiert.

In der Sendung «Forum» auf Radio SRF am Donnerstagabend ab 20 Uhr rief ein Bergbauer aus dem Frutigtal BE an. So drang eine Meinung an die Öffentlichkeit, die von Tierhaltern zwar oft geäussert wird, aber nicht in den Medien.

Der Bauer sagte: «Der Wolf ist eine absolute Gefahr für uns. Für meine 25 Stück Rindvieh ist auf Vorweide und Alp ein Herdenschutz nicht möglich. Ich rufe Bauern und Jäger dazu auf, sich selbst zu helfen. Wir müssen das Feldschiessen eröffnen auf Wolf, Luchs und Bär. Wir müssen dieses Zeugs ausrotten, so wie man es vor hundert Jahren gemacht hat, damit wir vor solchen Tieren sicher sind.»

Die Moderatorin sagte darauf: «Sie wissen schon, wozu Sie da aufrufen? Sie machen sich mit dem Aufruf zur Bewaffnung gegen Wolf, Bär und Luchs hochgradig strafbar!» Sie sagte, sie höre da die Not heraus, dass man sich extrem bedrängt fühle und betonte dann noch von sich aus, bevor sie das Wort an Wolfsbefürworter David Gerke übergab, das Schweizer Volk habe in verschiedenen Abstimmungen zur Präsenz des Wolfes in der Schweiz Ja gesagt.

Der Bergbauer wurde auf dem Sender nicht verabschiedet, im Unterschied zu anderen Anrufern, denen gedankt wurde für ihren Beitrag. 

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27 Responses

  1. Wer zu illegalen Gewalttaten aufruft soll zur Rechenschaft gezogen werden !!! Ob links, rechts oder mittig – von grün bis schwarz. Auch der „Schweizer Bauer“ hat dies zu akzeptieren und sollte nicht noch dem Ausrotter nachtrauern, dass er nicht verabschiedet wurde…..

    1. Es ist wichtig, dass jeder seine berechtigte Meinung sagen darf. Was der Bergbauer sagte, ist mehr als berechtigt. Wenn das „Framing“ und die Intoleranz der linken Kreise in Medien, Behörden und Politik das verhindern, zeigt das nur, wie weit sich diese selbstgerechten Menschen vom Geist der Schweizer Bundesverfassung verabschiedet haben.
      Das SRF ist seit langem durch den links-Putsch gekapert. Früher waren dazu Panzer nötig. Jetzt reicht die völlige Unterwanderung der Behörden und Medien aus.

  2. Da kann man nur noch sagen, bravo Bergbauer und sehr gut Schweizer Bauer, der die Angste und Nöte der schweizer Bauern wahr nimmt und sie offen legt und sie publik macht.

    1. Es lebe der Wolf !!!! aber erst wenn er tot ist. Duo Iten Grab mit ihrem legendären Wilderer kommen mir spontan in den Sinn. Allerdings nicht für Gemsen….

      1. Unwissenheit entstand erst dann, als der Affe vom Baum heruntergeklettert kam und gemeint hat, er sei die Krone der Schöpfung!

        1. Stammen Sie, Herr Hösli, vom Affen ab?
          Der Mensch hat sich die Würde der Krone der Schöpfung nicht selber zugelegt. Die Materialisten, die Ihre Theorie vertreten, haben in kürzester Zeit – dank eben dieser, Ihrer irrigen Theorie – Millionen Menschen ermordet. Da ist namenloses Elend, gegen das Sie protestieren könnten, wenn denn Verhältnismäßigkeit und Wahrheit Ihnen noch etwas bedeuten.

          1. Was spricht dagegen, dass wir den Affen als Vorfahren haben? Ist er nicht auch ein Teil der Schöpfung? Oder sind wir schwupps vom Himmel gefallen und als Menschen hier gelandet? Und wenn man schon von Schöpfung spricht, so darf ich sie daran erinnern, dass auch der Wolf zu dieser gehört…und sie sollten mit ihrer Wortwahl vorsichtig sein, wenn sie mir Theorien unterschieben welche Millionen von Menschen das Leben gekostet haben!

          2. Der Mensch wurde am 6. Schöpfungstag erschaffen. Ich unterschiebe nicht Ihnen etwas, sondern der Lehre, die Sie verbreiten. Und nicht nur Sie, sondern all die Alt-68 und Linken, verbreiten diese Irrtümer, ja behaupten gar, dass das der Wahrheit entspreche. Eine zerstörerische Lehre, wie jeder unvoreingenommene und kritische Leser und Kenner der jüngeren Geschichte unschwer erkennen kann.

  3. Er fordert nicht zur Selbstjustiz auf sondern zur Selbsthilfe auf. Wenn der Staat nicht für den Schutz seiner Bürger und deren Eigentum sorgt, läuft was falsch.

  4. Der Wolf ist ein schlaues Tier und lernt schnell. Somit enden mit der Zeit alle Massnahmen in einem Floppy. Mann wird die Alpen nicht mehr bestossen. Der Wolf wird bei wachsender Population neue Reviere aufsuchen und bei Platznot auch in die Siedlungsgebiete vordringen. Da können bei Futterknappheit auch Leute angegriffen werden. Ist schon geschehen aber zum Glück noch nicht wegen dem Futter. Es werden vermehrt Lawinen niedergehen, wo man sie in der Neuzeit nicht mehr erwartet hätte. Die ganze..

    1. Wenn die Beweidung der hochalpinen Wiesen aufgegeben wird, gibt es Lawinen, Bergrutsche, Bergstürze. Die fest getretenen, abgefressenen Gräser bilden Humus, halten das Ganze zusammen. Wird nicht mehr beweidet, wachsen Büsche (wie jetzt schon). An diesen und dem langen Gras klebt der Schnee fest und reisst alles herunter. Es gibt dann richtig Probleme.

      1. Der Beitrag von Frau Trauboth , ist sehr Kompetent und weitsichtig. Danke. Genau darum unterstützen Wir ja von Bund und Kanton, die Pflege der Sömmerungsgebiete und der Mäder,( Wildheuflächen) Für die Pflege, der Flächen, der Qualitätsstufen BF l und der Stufe BF ll , werden an die Alpschaften, Beiträge ausgerichtet. Diese Bewirtschaftung, darf keinesfalls, durch eine übermässige Wolfspopulation , gefährdet werden. Die Kontrolle dieser Flächen ist eine dankbare und schöne Arbeit.

  5. Die Aussage der Journalistin halte ich für bedenklich. Eine wütende Meinung kundzutun ist doch nicht verboten. Jemandem zu sagen, er müsse es wissen, dass seine Meinung “hochgradig strafbar” sei, zeugt nicht gerade von Kenntnis der Demokratie und des Rechts. Ich weis jedenfalls nicht, was dieser Begriff bedeuten soll.

  6. Die Moderatorin hat sich als Richterin aufgespielt. Sie hat in ihrer Position ihre Voreingenommenheit dazu benutzt, eine Meinung zu juristisch zu bewerten.
    Sie hätte das Votum kritisch zur Diskussion stellen können, ohne den Bauern beschuldigen zu müssen.

    1. Sie hätte ihn auch weiter sprechen lassen können, was der Mann von sich gab war pure Verachtung der Schöpfung gegenüber…ich erinnere mich genau, dass nur 3 Wolfsgegner zu Wort kamen und nicht ein einziger Befürworter, fällt vielleicht erst auf, wenn man sich das Ganze nochmals anhört aber darüber beklagt sich niemand von euch!

      1. „pure Verachtung der Schöpfung gegenüber“.
        1. muss man den Schöpfer kennen, um zu wissen, wie, zu welchem Zweck und mit welcher Hierarchie die Schöpfung aufgebaut wurde. Das fehlt in der heutigen Diskussion völlig.
        2. Dann ist es nicht eine Verachtung der Schöpfung, wenn man den Wolf bei uns nicht haben will (weil man eben die anvertrauten Nutztiere schützt).
        Deshalb überlebt der Wolf trotzdem in Gebieten, wo er nicht den Nutztieren schadet, sondern seine Funktion als Umweltpolizist ausführt.

  7. Selbstjustiz kann man nur gegenüber Menschen verüben. Auch wenn die Grossraubtiere den NGOs noch soviele Milliarden in ihre Kassen spülen, so macht es immer noch aus keinem noch so lukrativen Tier einen Menschen.

  8. Warum spricht niemand von den 4000-6000 Nutztieren welche jedes Jahr auf Alpen OHNE WOLF ums Leben kommen? Man tut in landwirtschaftlichen Kreisen so, als würde dieses namenlose Leid nicht existieren. Es spricht niemand von zurück gelassenen, abgestürzten, durch Krankheit eingegangenen Tieren. Es spricht niemand davon, dass auch gerissene Tiere vergütet werden welche aus ungeschützten Herden stammen. Es gibt auch diese Wahrheit aber da sieht man grosszügig bei Seite….

    1. Weil es hier nicht darum geht und weil diese Behauptung Herr Hösli, auf Unverhälnismässigkeit und Anklage beruht. Das typische linke Instrumentarium zur Destsbilisierung, Selbstrechtfertigung und Ablenkung von den wirklichen Problemen.

  9. Hier ist wieder einmal die Mär, von den 4000 bis 6000 verlorenen Nutztieren, in den Alpen. Alle Tiere, der Rinder-,
    Schaf und Pferdegattung, sind in der Schweizerischen Tierverkehrsdatenbank registriert und sie können nicht einfach so verloren gehen. Der Tierverkehr wird streng kontrolliert. Dort können Sie leider nicht Einsicht nehmen, die Daten sind dem Datenschutzgesetz unterstellt, aber gleichwohl vorhanden. Das ist die Wahrheit.

    1. Nun, dann ist diese Wahrheit ein Geheimnis des Schweizer Bauernverbands, wenn man nichts zu verbergen hat, so darf man Zahlen veröffentlichen, es geht ja nicht um Personen, es geht um Nutztiere. Der Steuerzahler welcher geleichzeitig Subventionen bezahlt hat ein Anrecht dazu. Dann ist eine versteckte Wahrheit eine Halbe Wahrheit…

  10. Die Mär von der verlorenen gegangenen Tieren auf den Alpen ist klar durch die Tierverkehrsdatenbank widerlegt. Diese Datenbank belegt den Tierbestand zu jedem Zeitpunkt auf jedem Betrieb

  11. Spielt warscheinlich nicht so eine Rollle, ob man 4000 Franken, oder 6000 Franken, im Portemonaie hat.
    Ist ja fast gleichviel.

  12. Die Daten der Tierverkehrsdaterbank, haben nichts mit dem Bauernverband zu tun. Sie ist dem Veterinäramt unterstellt und Tierdelikte werden zum Teil in Zusammenarbeit, der Abteilung für Tierdelikte der Kapo geahndet
    Die Daten der Tierverkehrsdatenbank haben einen einen pesönlichen Charakter, wie Steuerdaten, da es sich um Personen handelt, die Nutztiere halten. Kenne die Materie, da ich einige Jahre für die TVD gearbeitet habe.

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