Samstag, 16. Januar 2021
18.08.2011 00:12
Ständeratswahlen

Bauer und SVP-Präsident Toni Brunner will in den Ständerat

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Von: sda

SVP-Präsident und Nationalrat Toni Brunner ist am Mittwochabend in Lüchingen von der St. Galler SVP zum Ständeratskandidaten nominiert worden. Wie vor vier Jahren versucht die Kantonalpartei, am 23. Oktober auf Kosten von FDP oder CVP einen Ständeratssitz zu holen.

Die SVP St. Gallen feierte ihren Wahlauftakt auf dem Ribelhof in  Lüchingen mit einem Volksfest. Toni Brunner war Ehrengast, genauso  wie Nöldi Forrer, Schwingerkönig von 2001. Die Nomination Brunners  war ein Intermezzo der Party. Kantonsrätin Marianne Kleiner, die  ebenfalls für den Ständerat kandidieren wollte, hatte keine Chance.

Er freue sich, dass ihn die SVP auf den CVP-Ständerat Eugen David  und die andern Mitkonkurrenten loslasse, sagte Brunner nach der  Nomination. Er werde kämpfen wie ein «Leu».

Brunner hatte schon 2007 für den Ständerat kandidiert. Schwang er  im ersten Wahlgang noch obenaus, unterlag er dann im zweiten  Wahlgang den Bisherigen Eugen David (CVP) und Erika Forster (FDP).

Eugen David tritt am 23. Oktober nochmals an. Für die FDP soll  Regierungsrätin Karin Keller-Sutter den Sitz der zurücktretenden  Erika Forster holen. Die SP steigt mit dem Nationalrat und  Präsidenten des Gewerkschaftsbunds, Paul Rechsteiner, ins Rennen.  Für die Grünen will Nationalrätin Yvonne Gilli in den Ständerat.

Die Ausgangslage in St. Gallen ist spannend. Toni Brunner wird es  auch in diesem Herbst nicht einfach haben. Während Eugen David mit  dem Bonus des Bisherigen wieder einen Vorteil besitzt, hat auch die  Freisinnige Karin Keller-Sutter beste Wahlchancen: Bei den  Regierungsratswahlen erzielte sie regelmässig Spitzenresultate.

Landwirt Toni Brunner wurde 1995 im Alter von 21 Jahren in den  Nationalrat gewählt. Bis 2008 war er zehn Jahre lang Präsident der  SVP des Kantons St. Gallen. Seit drei Jahren ist er Präsident der  SVP Schweiz. Brunner kandidiert auch wieder für den Nationalrat. Die  SVP ist deutlich die stärkste politische Kraft in St. Gallen.

Die Kandidatinnen und Kandidaten für den Nationalrat waren von  den SVP-Delegierten schon vor den Sommerferien nominiert worden.  Thomas Zünd, Präsidetn der SPV St. Gallen, gab am Mittwochabend  bekannt, dass die SVP eine Listenverbindung mit der EDU eingeht.

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