Montag, 28. November 2022
25.09.2022 17:13
Initiative

Bio Suisse sieht Konsumenten in der Pflicht

Share on print
Share on email
Share on facebook
Share on twitter
Von: blu

Das Nein zur Massentierhaltungsinitiative fiel mit weit über 60 Prozent Nein-Stimmen wuchtig aus. Bio Suisse will den eigenen Tierwohl-Pfad weitergehen. Die Konsumenten könnten ihre Wahl mit dem Einkaufszettel fällen.

Das Stimmvolk hat die Massentierhaltungsinitiative deutlich verworfen. Bio Suisse weist darauf hin, dass die Konsumenten in Tierwohl «investieren» können. «Dass mehr möglich ist als das Schweizer Tierschutzgesetz, zeigen die Bio-Tierhaltende täglich und bieten den Tieren mehr Platz und Auslauf, kleinere Gruppengrössen, mehr betriebseigenes Futter und am Ende eine schonende Schlachtung», heisst es in einer Mitteilung. Doch Bio Suisse wendet sich auch an die Konsumenten: «Sie haben somit jederzeit die Wahl und können mit ihren Einkaufszettel bestimmen».

Biobauern würden weiter das Tierwohl fördern. So sollen alle Bio-Küken ab 2026 leben können. Kälber sollen nicht schon mit vier Wochen von ihren Müttern getrennt werden.

Die Organisation empfahl die Annahme der Initiative. Ihre Vorgaben spielten in der Abstimmung inhaltlich eine Rolle. Die Initiantinnen wollten die Bio-Suisse-Richtlinien von 2018 als künftigen Mindeststandard für die Schweizer Landwirtschaft festlegen.

Mehr zum Thema
Politik & Wirtschaft

Landwirte sind nach den Ärzten und Pflegern die anerkannteste Berufsgruppe in Deutschlandzvg Eine repräsentative bundesweite Umfrage zum «Image der deutschen Landwirtschaft» zeigt: Landwirtinnen und Landwirte geniessen eine hohe Anerkennung in der…

Politik & Wirtschaft

Sechs Millionen Euro will der der französische Präsident Emmanuel Macron für Getreidelieferungen bereitstellen. pixapay Der französische Präsident Emmanuel Macron will sechs Millionen Euro zusätzlich für Getreidelieferungen aus der Ukraine in den…

Politik & Wirtschaft

Die Zulassung von synthetischem Fleisch sei eine Gefahr für die Jahrtausende alte Bindung zwischen Landwirtschaft und Essen sowie die Essenskultur, sagt  Landwirtschaftsminister Francesco Lollobrigida.David Parry / PA Wire Der neue italienische Landwirtschaftsminister Francesco…

Politik & Wirtschaft

Schätzungen gehen davon aus, dass in der EU etwa 19’000 Wölfe leben.unsplash Das Europäische Parlament hat die Erklärung zum Schutz der Nutztiere vor Wölfen mit 306 Stimmen dafür und 225…

One Response

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

SCHWEIZER BAUER

DER SCHWEIZER BAUER AUF YOUTUBE