Sonntag, 25. September 2022
01.07.2011 17:59
Bundesrat

BR Schneider: Positive Bilanz seiner Landwirtschafts-Missionen

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Von: blu/pd

Agrarminister Johann Schneider reiste in den vergangenen Monaten in die Zentral-, Ost- und Westschweiz, um mit Akteuren der Land- und Ernährungswirtschaft im direkten Gespräch aktuelle Fragestellungen zu diskutieren. Die AP 17 kam auch zur Sprache, diese wird gemäss Bundesrat Schneider grundsätzlich unterstützt.

Am letzten Tag seiner drei Landwirtschafts-Missionen besuchte BR Schneider in der Romandie Bauern, Käsereien sowie Regierungsvertretern und Bauernorganisationen, schreibt das Bundesamt für Landwirtschaft.

AP 17: Ausgeglichene Lösung anstreben

Fragen zur Wettbewerbsfähigkeit, Qualitätsstrategie, Raumplanung sowie einer Marktöffnunng standen im Zentrum. Er sei beeindruckt von der Innovationsfreude und dem kreativen Geist der Landwirtschaft. „Ich stelle fest, dass die Grundzüge der AP 14-17, deren Vernehmlassungsfrist Ende Juni abgelaufen ist, auf breite Akzeptanz stossen. Umstritten ist inbesondere die Verteilung der Mittel auf die verschiedenen Direktzahlungskategorien. Ich werde mit den Interessengruppen im Gespräch bleiben und eine ausgeglichene Lösung suchen", sagte BR Schneider in Chexbres VD.

Anfang Mai reiste BR Schneider in die Ostschweiz und sprach mit Geflügelproduzenten, Bauernvertretern und Behördenmitgliedern. Dabei stand der Kulturlandverlust und die Weiterentwicklung des Direktzahlungssystems (WDZ) auf der Traktandenliste. „Das Kulturland muss der Landwirtschaft zur Sicherung einer angemessenen Selbstversorgung bestmöglich zur Verfügung stehen", betonte BR Schneider.

Marktöffnung: Grosse Herausforderung

Mitte April war der Agrarminister in der Zentralschweiz zu Gast. Er sprach mit Personen einer Betriebsgemeinschaft, eines Bergbetriebs, eines Lebensmittelproduzenten sowie Vertretern der kantonalen Landwirtschaftsbehörde.

Die Öffnung der Märkte sei eine grosse Herausforderung für die Landwirtschaft. "Ich traue unseren Bauern diese unternehmerische Herausforderung zu. So habe ich an sämtlichen drei Tagen verschiedene Landwirte und Produzenten kennengelernt, die durch und durch Unternehmer sind", sagte der Agrarminister.

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