Montag, 10. Mai 2021
09.11.2020 08:35
Politik

Capaul gibt nicht auf

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Von: khe

Bergbauer Armin Capaul kämpft erneut um die Hörner der Tiere.  Im Frühling 2021 startet er Hornkuhinitiative Nummer zwei.

Die Initiative soll anders als noch die letzte,  das Enthornen von Kälbern und Gizzi ganz verbieten, schreibt «der Bund». 

Capaul ist überzeugt diesmal die Mehrheit der Bevölkerung auf seiner Seite zu haben.  Für die Initiative vor zwei Jahren, welche die Enthornung an die Direktzahlungen knüpfen wollte, stimmten lediglich 45, 3 Prozent für die Hörner. 19 Prozent der Nein-Stimmenden waren damals der Meinung, dass ein solches Gesetz nicht in die Verfassung gehöre. «Können wir diese fast 20 Prozent noch auf unsere Seite holen, dann gewinnen wir haushoch», so Capaul gegenüber der Zeitung. 

Was der Initiative zusätzlich Aufschub gegen könnte: Die Vetsuisse-Fakultät der Universität Bern publizierte kurz nach der letzten Hornkuh-Abstimmung eine Untersuchung, die bestätigt, dass trotz optimaler Betäubung Kälber beim Enthornen Schmerzen leiden können.

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18 Responses

  1. Zahlt Capaul denn auch die nötigen Umbauten, denn nicht jeder will wie er seine Tiere im dunklen Stall an der Kette verstecken lassen.
    Gebt ihm dieses Mal einen Besen, dann kann er Grad auch vor seinen eigenen Türe kehren und für Tierwohl in seinem Stall sorgen.

  2. Machen lassen…. Bis ein Enthornugs- Verbot in Kraft treten würde, wachsen den Kühen schon lange keine Hörner mehr… Die Horn los Genetik nimmt stetig zu.

    1. Ja, das mag wahrscheiblich bei den Weltrassen Holstein, Angus, Hereford etc. stimmen. Jedoch gibt es bei den in der Schweiz längers wie beliebter werdenden Zweinutzumgsrassen heute noch zu wenig Blutvielfalt bei der Hornlosgenetik in gewünschter Qualität. Dies könnte einen Negativtrend für diese standortangepassten Rassen in Richtung reine Milchrassen bedeuten. Und ich frage mich, ob sich das diese ökologischen Ideologen bewusst sind?

  3. Danke Armin Capaul für den Mut und den Willen .Die Kühe werden es Ihnen danken,leider,
    verstehen die meisten Bauern nicht das eine Kuh Hörner trägt.
    Zum Glück haben Sie keine Angst vor Ohren sonst würde man Horn Ohr ab Kühe haben.
    Silvia

    1. Was ist mit genetisch Hornlosen Rassen? Notabene so eine habe ich, muss ich denen Hörner ankleben damit es den zweibeinigen besser wissern passt.
      Auch schon einmal gesehen in was für einem dunklem Loch Herrn Capaul seine Kühe angebunden stehen? Das ist egal haubtsache sie haben Hörner. Jedem anderen Bauern hätte mann den Stall schon lange ducht genacht.

    2. Was verstehst du denn nicht, Silvia? Bauern dürfen nur noch Laufställe bauen… Haben überall viele Vorschriften zum Tierwohl. Warst du schon mal in einem Laufstall? Kühe mit Hörnern verletzen sich vorwiegend gegenseitig und dies will man möglichst vermeiden, sprich, die Kühe müssen Hohrnlos sein! Besuche mal ein Bauer in deiner Gegend und Urteile nicht über etwas wovon du keine Ahnung hast.

  4. Es muss endlich mal eine Initiative kommen die die Anzahl nötiger Unterschriften auf 5000000 tausend setzt, wir stimmen nur noch über kacke ab, verbunden mit immensen Kosten. 150000 mit 8 Millionen ist ein Klacks

    1. 5 Millionen Tausend Unterschriften ? Also 5 Milliarden Unterschriften in der Schweiz, um eine Initiative einreichen zu dürfen ? Juhuuiiiii………. Adam Riese konnte viel besser rechnen…..

  5. Ein Kuh Horn ist durchblutet wie der Finger eines menschen. Also wen man eine Kuh enthornt ist es wie man bei einem Mensch einen Finger abschneiden würde…!
    Darum sollte man die Hörner lassen wo sie sind, auf dem Kuhkopf!

    1. Richtig ! Tierverstümmelungen aus Bequemlichkeitsgründen gehören verboten ! Sind Hunde wertvoller als Kälber, Rinder, Kühe, Stiere, Gitzi, Ziegen, Geissböcke oder behornte Schafe ??? Wohl nicht, oder ? Das schweizerische Tierschutzgesetz verbietet schon lange das Coupieren/Beschneiden von Ohren und Ruten bei Hunden. Laufstall-Grosslandwirte denkt bitte mal nach…

  6. Capaul kann ich nicht ernst nehmen. Er vertritt eine veraltete, vergangene Landwirtschaft und ist kein wirklicher Landwirt. Kühe mit Hörnern im Laufstall verletzen sich oft. Sie sind auch im Umgang und bei Behandlungen ein Risiko. Ein Kalb im Alter von 2 Wochen zu enthornen ist etwas anderes, als eine erwachsensn Kuh die Hörner zu entfernen.

  7. Unsere Hornkühe hatten sich niemals gegenseitig verletzt ! Ist das ein Grimm’sches Märchen oder was ? Ein gehörntes Rindvieh oder ein stolz behornter Ziegenbock hat bei tierfreundlichem Umgang niemals Lust, grundlos auf einen Menschen loszugehen. Wenn eine Kuh mit ihrem Horn dem Besitzer treffsicher einen Zahn ausschlägt, also eins auf’s Maul gibt, dann hat der Besitzer dies ganz sicher verdient, weil er die Kuh mies behandelt und geschlagen hatte. Meinem Exmann ist das zu Recht passiert…

  8. Hallo Sonia, wenn Du einmal so viele und so folgenschwere Hornstichverletzungen, zugefügt von Kühen an anderen Kühen, gesehen hättest wie ich es als Nutztierpraktiker erlebt habe, würdest Du keine solchen unsachlichen Kommentare schreiben. Euter – Bauchwand und Scheidenverletzungen habe ich viele genäht und versorgt. Einmal hat eine Kuh ihr Horn einem älteren Rind in den Schädel gerammt, so dass es zu einer Hirnverletzung gekommen ist mit Austritt von Hirnmasse. Das Töten des schwerverletzten Tieres blieb als einzige Möglichkeit.

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