Dienstag, 27. Juli 2021
20.05.2021 12:02
Trinkwasserinitiative

«Das ist Verarschung der Wähler»

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Von: sal

Der Abstimmungskampf rund um die Agrarinitiativen ist im vollem Gang. Die Trinkwasserinitiative wird bei Nationalrätinnen und Nationalräten der Grünen unterschiedlich beurteilt. 

Im Text der Trinkwasser-Initiative steht, dass nur noch Betriebe Direktzahlungen erhalten können, die einen Tierbestand umfassen, der mit betriebseigenem Futter ernährt werden kann. Initianten und Befürworter relativieren dies landauf und landab immer wieder, sprechen davon, dass sie kein Importfutter wollen oder dass man regional Futter austauschen dürfte.

Was hat Agronomin und Nationalrätin Christine Badertscher (Grüne, BE) dazu am 20. Februar 2020 gegenüber der «Wochen-Zeitung» gesagt? Hier das wörtliche und vollständige Zitat: «Ich finde es aber auch nicht richtig zu sagen: Die Initiative hat zwar ihre Fehler, aber wir setzen sie dann schon gut um. Es ist auch eine Verarschung der Wähler, wenn man es befürwortet, aber jetzt schon weiss, dass man es nicht so umsetzen wird, wie es dasteht.»

Vorausgegangen war im Mehrpersoneninterview der Satz von Kilian Baumann, Biobauer und Nationalrat (Grüne, BE): «Es ist nicht unsere Aufgabe als Grüne, die Trinkwasser-Initiative zu kritisieren.» 

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15 Responses

  1. Baumann ist der selbe Lügner, wie die Frau Herren, wenn sie sagen, in der Initiative stehe ein Satz mit sogenannter kann Formulierung.
    Da hat Ritter zu recht gesagt, dass es draufankommt, wo das Wort kann steht.

  2. „der Satz von Kilian Baumann, Biobauer und Nationalrat (Grüne, BE): «Es ist nicht unsere Aufgabe als Grüne, die Trinkwasser-Initiative zu kritisieren.»“
    Doch das wäre es. Aber als fanatischer Ideologe (Grüner) wie Kilian Baumann, geht es Baumann nicht um Wahrheit, sondern nur um politische Umwälzung. Das sollte sich jeder merken (denn daran sieht man, wie K. Baumann funktioniert).
    Alle, die noch Verantwortungsgefühl und Freiheitsliebe haben, müssen am 13. Juni 5 x NEIN stimmen.

  3. Keinbauer Kilian B. sieht es nicht nicht als seine Pflicht offensichtliche Fehler in der TWI anzusprechen?
    Er nimmt in Kauf, dass bei einer wortgetreuen Auslegung viele flächenmässig kleine Bauern in ihrer Existenz gefährdet sind.
    Toller Kollege…

    1. Genau so ist es, die TWI trifft die kleinen mehr, als die Grossen.
      Das hat der Präsi. des Schweizerischen Tierschutzes nicht gemerkt. Lesen und Schlussfolgerungen ziehen, scheint nicht seine Stärke zu sein.

      1. Würde es machen wie Baumann.
        Nationalrat und Mutterkuhhaltung, Lehrerin als Frau, und die Kohle rollt.
        Ich würde aber die übrigen Bauern nicht als Umweltverschmutzer hinstellen, und Herren würde ich auch nicht unterstützen, Lügen würde ich auch keine verbreiten ( Sogenannter kann Satz…, zitat Baumann).

  4. ablehnen der TWI und dann wie weiter?

    interessant die Kommentare und die Diffamierung von Personen, aber Vorschläge wie das mit Schadstoffen belastete „“Trinkwasser““ Problem in der Zukunft gelöst werden, da liest man leider keine!!!!!!!!!!!!!!!!!

    1. Sich selbst Informieren ist nicht Verboten.
      Der Bundesrat hat einen Verbindlichen Absenkpfad PSM beschlossen. Umsetzung gemäss Liste 9.1. ab 2023.

    2. Seitens der Landwirtschaft sind die Vorschläge bereits auf dem Tisch.
      Beim Otto Normalverbraucher hapert es allerdings noch. Konsumverhalten, Abwasserbelastung, ökologisches Bewustsein, Verhalten in der Natur…

    3. Der Absenkpfad Pflanzenschutzmittel Ist auf Kurs. In den letzten 10 Jahren ist die PSM Menge um 40% reduziert worden.
      Bei Ablehnung der Initiativen wird die Reduktion trotzdem weitergehen.
      Wenn davon nichts in den Mainstreammedien steht, sollte mal deren Berichterstattung hinterfragt werden.
      Verbraucher haben es in der Hand, die Nachfrage nach Bio von heute auf morgen zu vervielfachen.

    4. Wenn wir die Grenzwerte wieder der EU anpassen ( in der Schweiz sind die Grenzwerte 100 mal strenger als in der EU!!!) ist 99 % des Trinkwassers unter dem Grenzwert.
      Wo es Probleme gibt, sind diese Regional zu lösen.
      Wegen der Diffamierung:
      Von gewissen Leuten werden alle nicht Bio Bauern als üble Umweltverschmutzer hingestellt. Bauern die alle Vorschriften einhalten und täglich ihr besstes geben!

  5. Stimmt so nicht ganz. Sie müssen alle
    Nein-Stimmenden Biobauern, egal ob 1x oder 2x Nein, dazu zählen, denn diese gelten ja bei vielen Befürwortern nicht mehr als richtige Biobauern.

  6. zahlt mal eure lebensmittel sodass ein produzent von milch und getreide auch leben kann, mit 50 rappen pro kilo oder liter (die hälfte der preise vor40jahren) ist sich überhaupt der konsument bewusst wer von den ausgleichszahlungen profitiert ?Es sind vor allem die grossverteiler wenns nach Jhnen ginge wäre es für Sie wesntlich ertragreicher wenn in der schweiz nichts produziert würde also je weniger je besser!!!!! Ihr lieben konsumenten habt Ihr diese heuchler noch nicht erkannt????

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