Mittwoch, 3. März 2021
04.01.2021 08:00
Wirtschaft

Gössi: Unterstützung der Wirtschaft für CO2-Gesetz stark

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Von: sda

Weite Kreise der Schweizer Wirtschaft unterstützen laut FDP-Parteipräsidentin Petra Gössi das CO2-Gesetz. Zahlreiche Unternehmen und Verbände machten im Ja-Komitee mit, sagte Gössi in einem Interview mit der Tageszeitung «Blick».

Als Beispiele nannte Gössi Swissbanking, den Schweizerischen Versicherungsverband, Bauenschweiz und den TCS. Eine Allianz aus Erdölbranche, Strassenverbänden und Kaminfegern hatte das Referendum gegen das CO2-Gesetz lanciert unterstützt vom Gewerbe- und Hauseigentümerverband. Die FDP Schweiz hatte Ende Oktober 2020 an ihrer Delegiertenversammlung die Ja-Parole zum CO2-Gesetz gefasst.

Dass die Erdöllobby ihre Eigeninteressen vertrete, sei legitim, sagte Gössi. Und dass die Strassenverbände ihre Verbandsstrategie verteidigten, sei ebenfalls nachvollziehbar. Die FDP hingegen habe die Gesamtinteressen der Bevölkerung im Auge.

Katalysator als Innovationstreiber

Die Autobranche habe bereits bei der Einführung des Katalysators aufgeheult und den Untergang beschworen. Das Gegenteil sei eingetreten. Der Katalysator sei zum Innovationstreiber geworden. Dasselbe verspreche sie sich vom neuen CO2-Gesetz.

Mit dem neuen Gesetz und dem Klimafonds werde massiv in Forschung, Innovation und Entwicklung in der Schweiz investiert. Die Schweiz werde dadurch zum Klima-Hub. Davon profitiere die Wirtschaft. Und es entstünden Arbeitsplätze der neuen Generation.

Das CO2-Gesetz belohne mit Lenkungsabgaben umweltfreundliches Verhalten, sagte die FDP-Parteipräsidentin zur Kritik an den steigenden Kosten – maximal 12 Rappen mehr für Benzin, eine höhere Abgabe auf Heizöl und eine Flugticketabgabe.

Das Geld werde zum grossen Teil an die Bevölkerung zurückerstattet. Bei Benzin und Diesel habe das Parlament eine Deckelung für den Maximalaufschlag eingeführt. Der liege heute bei 5 Rappen. Die Importeure könnten die Abgabe selber um maximal 12 Rappen erhöhen. Mit diesen Mitteln würden Klimaschutzprojekte finanziert.

SVP lehnt CO2-Gesetz ab

Keine Sympathie geniesst das CO2-Gesetz bei SVP-Parteipräsident Marco Chiesa. Das Gesetz bringe zu viele Eingriffe und zu wenig für das Klima, sagte Chiesa in einem Interview mit der «Neuen Zürcher Zeitung» (Montagausgabe). Die links-grüne Politik ziele allein auf das Portemonnaie der arbeitenden Bevölkerung.

Der Mittelstand und die Menschen in den Randregionen würden mit Hunderten Franken Zusatzabgaben pro Jahr belastet. Das lehne die SVP entschieden ab. «Wir müssen uns stattdessen auf technologische Fortschritte konzentrieren und entsprechende Anreize schaffen», sagte Chiesa. Mit einer links-grünen Politik lasse sich die Welt nicht retten.

16 Responses

  1. „Gesamtinteresse im Auge“? CO2 als Klimaerwärmer ist eine Lüge und kostet uns Milliarden Franken. In wessen Interesse ist das? Wessen Interessen vertritt Frau Gössi und die FDP?

    1. Hoi Beat
      Wieso bist du so sicher, dass nicht deine Ansichten Lügen und deine zitierten Quellen Lügner oder zumindest Dumköpfe sind? Ja ja, ich weiss, die haben unumstössliche Beweise, dass CO2 nichts mit der Klimaerwärmung zu tun hat. Vor ein paar Jahren hatten genau die gleichen Leute totsichere Beweise, dass es die Klimaerwärmung gar nicht gebe.. Die Erde war ja angeblich auch mal eine Scheibe!! :-))
      Also: traue keiner Studie, die du nicht selber gefälscht oder in Umlauf gebracht hast! 😉

      1. @Luzerner Bauer: schon rein physikalisch ist das ganze CO2 Theater absurd. Und erst recht statistisch. Es geht nur um die Zerstörung unserer Wirtschaft, nicht um die Verhinderung einer Katastrophe. Dann wurde historisch gelogen, um eine außergewöhnliche Erwärmung herbeireden zu können. Das ganze Theater trägt die deutlichen Züge der kommunistischen Demoralisierer.

        1. Es gibt die Naturgesetze – und die Erwärmung durch CO2 ist mit denen nicht erklärbar. 97.5% des CO2 sind nicht menschengemacht. Der CO2 Gehalt der Luft ändert sich mit der Temperatur. Speziell die Meere geben dann CO2 ab. Menschengemachtes CO2 kommt minimal von der Schweiz. Wenn das Problem wirklich dringlich wäre, müsste man China und Indien boykottieren.

          1. Auch wenn es stimmen sollte, dass ’nur‘ 2.5 % des CO2 durch Verbrennen von fossilem Kohlenstoff in die Atmosphäre geblasen wird, ist dies gar nicht so wenig. Denn der grösste Teil der natürlichen CO2-Emissionen (97.5 %) befinden sich schon seit sehr langer Zeit in einem mehr oder weniger stabilen Kreislauf. Wenn der Mensch jetzt jedes Jahr 2.5 % zusätzliches CO2 in diesen Kreislauf einspeist, würde sich der CO2-Gehalt der Atmosphäre in relativ kurzer Zeit verdoppeln.

          2. Fortsetzung:
            Ein gewisser Teil des zusätzlichen CO2 wird durch stärkeres Pflanzenwachstum wieder gebunden. Aber es soll jetzt schon Anzeichen geben, dass durch mehr CO2, global gesehen nicht mehr Pflanzenmasse gebildet wird, weil andere Faktoren wie Wasser, Temperatur, Wetter, Nährst. usw. das Pflanzenwachstum begrenzen oder sogar vermindern.
            Und, jeder Bauer hat schon mal vom Prinzip des ‚abnehmenden Ertragszuwachs‘ gehört: pro kg zusätzlichem Dünger wird der zusätzliche Ertrag immer kleiner.

          3. Was ist mit den Gewächshäuser, in die CO2 geblasen wird? Die ideale Konzentration für das Pflanzenwachstum wäre 800 ppm statt wie heute aktuell 400 ppm CO2. Der Ertrag würde um bis 40 % zunehmen. CO2 kann nicht so schnell verdoppelt werden, weil das immer im Gleichgewicht ist mit dem Meer. Die Kommunisten verwirren uns um die Macht zu gewinnen.

          4. Abnehmender Effekt gilt nicht nur für Dünger und Pflanzen sondern in weit höherem Masse für CO2 Zunahme zu Rückstrahlungs- und damit Erwärmungsfähigkeit (wenn überhaupt) des Klimas. Das ganze CO2 Theater ist ein Riesenbetrug der unser Land unterwandernden Kommunisten in Behörden, Wissenschaft, Medien, Umweltverbänden zu deren Machgewinn.

          5. Die Grünfläche der Erde hat vor allem wegen dem CO2 seit 1980 um mindestens die doppelte Fläche der USA zugenommen. Mehr Grünfläche hält mehr Wasser fest und schafft ein Klima für mehr Niederschläge. Nährstoffe im Boden hat es genug. Limitierend ist – bis zur Erreichung von 800 ppm- immer noch das CO2 und eben nicht Wasser, …

          6. Die Luzerner Regierung, Behörde und Parlament, haben unkritisch und ungeprüft die CO2 Lüge übernommen. Den denkenden, kritischen Mitgliedern der Behörden wird verboten – unter Androhung von Sanktionen bis zur Entlassung – diese Politik zu hinterfragen. So weit sind wir gekommen: Unfreiheit und Meinungsdiktatur.

          7. Ja, genau. Die Luzerner (und andere) Regierung, Behörde, Parlament, Ständeräte hätten die Pflicht die Gesetze und die Politik auf der Grundlage der Wahrheit und des Rechts zu errichten. Haben sie aber nicht, sondern zusammen mit anderen Verantwortlichen völlig versagt. Warum? Weil ihr Denken durch jahrelange kommunistische Beeinflussung nicht fähig ist, die Wahrheit zu erkennen. So dienen sie als nützliche Idioten der kommunistischen Sache.

          8. @Luzerner Bauer: und wie die kommunistische Verwirrung auch bei der Luzerner Regierung angekommen ist, ist für jeden Luzerner an der rigorosen, totalitären Durchsetzung der von kommunistischer Seite (WHO) stammenden, sinnlosen Covid-19 Maßnahmen erkennbar. Aber möglicherweise verhindert deren rosarote kommunistische Brille das Erkennen dieses Elendes.

    1. Es ist eben nicht der Oekotripp von Frau Gössi! Sie hat diese irren Ideen von den Linken kopiert! Sie ist nicht einmal fähig, eine auf bürgerlichem Gedankengut basierende Umweltpolitik zu entwerfen.
      Stephan Schmidheiny hat in seinem Buch von 1992 „Kurswechsel“ skizziert, wie diese aussehen könnte.
      Damals war Gössi noch nicht einmal erwachsen.

  2. die scheinheilige gössi und ihre bagage, das volk mit immer mehr steuern ausplündern,aber mit den mercosur.staaten geschäften ,bis der letze baum in südamerika abgeholzt ist und ihre reichen bonzen ,noch mehr milliarden angehäuft haben……..

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