Donnerstag, 28. Januar 2021
26.09.2018 17:52
Agrarpolitik

Nebenerwerbsbetriebe mehr fördern

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Von: blu/lid

Die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für Berggebiete (SAB) fordert eine bessere Berücksichtigung der Nebenerwerbs-Landwirtschaft. Diese Betriebe leisten laut SAB einen wichtigen Beitrag zur Multifunktionalität.

Knapp ein Drittel der landwirtschaftlichen Betriebe in der Schweiz werden im Nebenerwerb geführt. Da diese Betriebe einen wichtigen Beitrag zur Erfüllung der Multifunktionalität der Landwirtschaft leisten, fordert die SAB eine bessere Berücksichtigung der Nebenerwerbslandwirtschaft bei der zukünftigen Ausrichtung der Agrarpolitik.

Im Berggebiet befindet sich der höchste Anteil der nebenerwerblich geführten landwirtschaftlichen Betriebe, wie die SAB schreibt. Eine fortschreitende Aufgabe der Betriebe hätte laut Arbeitsgemeinschaft weitreichende negative Auswirkungen auf die gesellschaftlichen Strukturen in den betroffenen Gebieten. 

Die Forderungen der SAB: eine Einführung von regionalspezifischen Massnahmen mit Berücksichtigung der Nebenerwerbslandwirtschaft, die Einführung eines betriebsbezogenen Beitrags, eine bessere Zugänglichkeit der Investitionskredite für Nebenerwerbslandwirte, die Förderung der Aus- und Weiterbildung von Nebenerwerbslandwirten sowie von Kooperationen zwischen Betrieben der Nebenerwerbslandwirtschaft. Ausserdem fordert die SAB eine Regulierung von Grossraubtieren zur Entlastung der Nebenerwerbsbetriebe und die Formulierung einer einheitlichen und verbindlichen Definition der Nebenerwerbslandwirtschaft.

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